Vorfall auf Bahnstrecke Frankenberg-Korbach

Auf Bahnübergang gewendet und Zug ausgebremst - Polizei sucht weißen Transporter

Ein Bahnübergang mit Andreaskreuz.
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Symbolbild Bahnübergang

Weil er mit seinem Transporter auf einem Bahnübergang gewendet hat, hat ein unbekannter Fahrer auf der Bahnstrecke zwischen Frankenberg und Korbach einen Zug ausgebremst. Die Bundespolizei sucht nun den Verursacher.

Frankenberg - Wie die Bundespolizeiinspektion Kassel am Dienstag berichtete, ereignete sich der Vorfall am Montag (1.11.2021) gegen 10 Uhr an einem unbeschrankten Bahnübergang zwischen Frankenberg und Viermünden in der Gemarkung von Schreufa, nahe des Gewerbegebiets parallel zur Otto-Stoelcker-Straße.

Der bisher noch unbekannte Fahrer bremste durch ein Wendemanöver auf dem Bahnübergang den herannahenden Nahverkehrszug aus. Der 26-jährige Lokführer leitete beim Erkennen des Fahrzeuges sofort eine Schnellbremsung ein und konnte so eine Kollision verhindern, berichtete die Bundespolizei. „Verletzt wurde zum Glück niemand. Die Reisenden im Zug kamen mit einem Schreck davon“, heißt es weiter. Der Zug konnte seine Fahrt mit geringer Verspätung fortsetzen.

Bei dem Fahrzeug, das anschließend davonfuhr, soll es sich um einen weißen Transporter (vermutlich Kastenwagen) gehandelt haben. Weitere Angaben zu Fahrer und Fahrzeug liegen derzeit nicht vor. Die Bundespolizeiinspektion Kassel hat die Ermittlungen aufgenommen und ein Strafverfahren wegen des Verdachts eines gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr eingeleitet.

Wer Angaben zu dem Fall, insbesondere zu dem unbekannten Fahrzeug, machen kann, wird gebeten, sich bei der Bundespolizei zu melden, Tel. 0561 81616-0 oder online auf bundespolizei.de.

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