„Zur Not alles verschrotten“

Aus fürs Dampfmaschinenmuseums in Schreufa

Vorstand: Der Förderverein Dampfmaschinenmuseum Frankenberg hat in den kommenden Wochen noch viel Arbeit vor sich. Im Bild (von links) Joachim Staudt, Vorsitzender Klaus Hartman, Jürgen Siegesmund, Paul Werner und Manfred Weider.

Frankenberg. Klaus Hartmann, Vorsitzender des Fördervereins, hat zum Aus des Dampfmaschinenmuseums in Schreufa Stellung genommen.

Durch den Verkauf der Räumlichkeiten an einen gewerblichen Unternehmer habe es gravierende Veränderungen gegeben.

„Wir mussten der bitteren Realität ins Auge schauen. Das haben wir getan“, sagte Hartmann während der Jahresmitgliederversammlung des Fördervereins: „Bis zum 30. Juni müssen alle Exponate aus dem bisherigen Dampfmaschinenmuseum ausgeräumt ein.“ An der Versammlung nahmen nur neun der 80 Mitglieder teil - einschließlich der Vorstandsmitglieder.

Mehr als 200 Exponate waren einmal im Dampfmaschinenmuseum ausgestellt - vom tonnenschweren Dampfkessel mit drei Meter hohem Schwungrad bis hin zu kleinen, medizinischen Geräten, die mit Dampftechnik betrieben werden. Die Hälfte der Exponate ist bereits weg. Die 20 Meter hohe Dampframme wurde verschrottet. Die Dampframme war einmal das Wahrzeichen des Frankenberger Unternehmensparks Nord. Die andere Hälfte der früheren Ausstellung lagert noch in einem Bereich, der vom neuen Besitzer nicht genutzt wird. „Dort muss jetzt alles rausgeholt werden“, so Hartmann. (mjx)

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