Anlage an der Goßbergstraße/Wehrweide wird als Baustellenzufahrt benötigt

Termin verschoben: Bahnübergang in Frankenberg wird erst im Oktober umgebaut

Der Bahnübergang Goßbergstraße/Wehrweide in Frankenberg sollte eigentlich jetzt umgebaut werden. Durch Vorhaben der Stadt hat die Kurhessenbahn dies allerdings zurückgestellt. Im nächsten Oktober soll es aber so weit sein. Unsere Archivaufnahme stammt vom 3. Dezember 2019. Die Eisenpfosten können herausgenommen werden.
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Der Bahnübergang Goßbergstraße/Wehrweide in Frankenberg sollte eigentlich jetzt umgebaut werden. Durch Vorhaben der Stadt hat die Kurhessenbahn dies allerdings zurückgestellt. Im nächsten Oktober soll es aber so weit sein. Unsere Archivaufnahme stammt vom 3. Dezember 2019. Die Eisenpfosten können herausgenommen werden.

Der Umbau des Bahnübergangs Goßbergstraße/Wehrweide in Frankenberg durch die Kurhessenbahn mit einer besseren Sicherung für Fußgänger und weniger lauten Pfeifsignalen der Züge wird voraussichtlich erst im Oktober umgesetzt.

Frankenberg - Die Anlage in ihrer jetzigen Form wird von der Stadt Frankenberg als Baustellenzufahrt insbesondere für Lkw für mehrere Monate benötigt. Dies teilte Hans-Martin König, Leiter Infrastruktur der Kurhessenbahn, auf HNA-Anfrage mit.

Grund ist der von der Stadt geplante Bau eines Radwegs vom Ederdorf in Richtung Geismarer Straße mit dem Neubau einer Radfahrer- und Fußgängerbrücke von der Großen auf die Kleine Wehrweide.

König: „Aktuell ist der Eisenbahn-Abschnitt Korbach-Frankenberg wegen Gleisbauarbeiten bei Ederbringhausen gesperrt. Das war auch der geplante Zeitpunkt für die Bauarbeiten am Bahnübergang Goßbergstraße/Wehrweide. Die Stadt Frankenberg hatte uns aber vor einigen Wochen darum gebeten, diesen Bahnübergang als Baustellenzufahrt nutzen zu dürfen. Da dies die einzige Zuwegung ist – die Eisenbahnbrücke über die Eder hat für größere Straßenfahrzeuge eine zu geringe Durchfahrtshöhe –, müssen wir den Umbau in den Oktober verschieben. Dann findet unmittelbar in diesem Bereich auch ein Gleisumbau statt, da hängen wir das dran.“

Laute Pfeifsignale sind ein Ärgernis

Wie berichtet, sind im Bereich des Bahnübergangs Goßbergstraße/Wehrweide die lauten Pfeifsignale der Züge für Anwohner der Goßbergstraße schon seit Jahren ein großes Ärgernis. Sie fordern eine Lösung für diesen unbeschrankten Bahnübergang an der Wehrweide. Letztendlich geht es ihnen auch um das durchdringende Pfeifen bis hinauf zum Kreiskrankenhaus.

Für den regulären Straßenverkehr ist dieser Übergang weitgehend gesperrt. Fußgänger können die Strecke queren. Die Eisenpfosten zur Sicherung wurden nur selten herausgenommen, zum Beispiel beim Pfingstmarkt.

Auch wenn der Übergang nicht geschlossen wird, soll er „entschärft“ werden. Laut Hans-Martin König geht es auch darum, den Fußgängern mehr Sicht auf die Strecke zu ermöglichen. In Abstimmung mit der Unteren Naturschutzbehörde wurde geprüft, ob gegebenenfalls der eine oder andere Baum gefällt werden muss oder ob ein intensiver Astschnitt ausreicht. Fünf Bäume seien im Winter schließlich gefällt worden.

Die Eisenpfosten sollen dann durch größere so genannte Drängelgitter ersetzt werden. Um dem Weg zu folgen, müssen diese Gitter in Form einer Schlangenlinie oder Z-förmig umlaufen werden. Auch sie können bei Bedarf abgebaut werden.

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