Livemusik im Landratsgarten

"Backstrikers" rockten beim Live-Treff den Regen in Frankenberg weg

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Hahn im Korb: Beim Live-Treff feierten auch (Bild oben, von links) Ivonne Beil, Heike Röse, Slava Szweda, Jörg Meissner, Bianca Born und Melanie Clemens. Sie sind Stammgäste beim Frankenberger Live-Treff. Für Musik sorgten die Backstrikers mit Sänger Matthze Maurer (Foto rechts).  

Frankenberg. Knapp 2000 Menschen erlebten die Band „Backstrikers“ beim ersten Live-Treff des Sommers im Landratsgarten.

Frankenberg. Die Backstrikers haben wieder den Frankenberger Landratsgarten gerockt. Trotz eines Gewitters am frühen Abend und des anfänglichen Regens erlebten am Donnerstag knapp 2000 Menschen den Auftakt des diesjährigen Live-Treffs. Nach zunächst etwas schleppendem Start wurde der Platz immer voller, um 21 Uhr gab es kaum noch ein Durchkommen durch die Menschenmenge.

In Aktion: Matthze Maurer.

„Nie hat es so gestürmt wie heute, aber wir haben den Regen weggerockt“, rief Leadsänger Matthze Maurer ins Publikum – bei Temperaturen von immer noch 23 Grad. „Wish you were here“ von der Rockband Pink Floyd, stimmten die Backstrikers als Ouvertüre des Abends an, spätestens bei „Ain‘t no sunshine“ von Bill Withers war das feuchte Wetter wie weggeblasen.

Nach Blitz, Donner und Regen beim Anpfiff der Open-Air-Musik-Reihe 2017 musste das Wetter zwangsläufig besser werden – schließlich ging der Live-Treff diesmal mit kirchlichem Beistand über die Bühne. Die Pfarrer Reinhold Schott, Emilie Weinreich, Monika Dersch-Paulus, Heinrich Giugno und Rainer Burghardt hatten ein Treffen spontan in den Landratsgarten verlegt und feierten mit. Der „heiße Draht“ nach oben hatte Erfolg: Ab 19.30 Uhr fiel kein Tropfen mehr.

Unter den Live-Treff-Fans waren natürlich auch viele Freunde der heimischen Backstrikers. „Revolution“ von den Beatles, dem „Imagine“ von John Lennon, „Black Night“ von Deep Purple oder „Always on my mind“ von Elvis Presley: Innerhalb von drei Stunden brannten Maurer und Co. ein ganzes Feuerwerk mit Cover-Songs der vergangenen 50 Jahre ab.

Matthze Maurer holte sogar die Mundharmonika raus – die Fans waren begeistert, viele sangen lauthals mit.

Bei der letzten Zugabe wurde es allerdings im weiten Rund ganz still: Maurer stimmte Leonard Cohens Welthit „Hallelujah“ an, Leonard Cohen war erst vor einem dreiviertel Jahr gestorben.

„Toll, dass in Frankenberg so eine Veranstaltung angeboten wird“, freuten sich etliche Musikfreunde, die zum ersten Mal beim Live-Treff dabei waren. Die meisten Besucher waren allerdings „Wiederholungstäter“ – sie kommen in den Sommerferien bei jedem Wetter zum Live-Treff.

Am Donnerstag, 13. Juli, geht‘s schon in die nächste Runde - dann mit den „Beat!radicals“ aus dem Westerwald, einem neuen „Geheimtipp“ unter den deutschen Coverbands. 

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