Bauamtsleiter informiert Koalition über geplanten Wasserpark

Zwischen Iller-Platz und Uferstraße: Die Stadtverordnetenfraktionen von CDU und Grünen haben sich gemeinsam mit Bauamtsleiter Karsten Dittmar ein Bild von den aktuellen Planungen zum geplanten Wasserpark gemacht. Foto:  nh

Frankenberg. Bei einem Termin mit den Fraktionen von CDU und Grünen hat Karsten Dittmar, Leiter des Bauamtes Frankenberg, neue Details zum geplanten Wasserpark genannt.

Der Park soll zwischen Iller-und-Mones-Platz und Uferstraße entstehen.

Um das Projekt gab es in der letzten Stadtverordneten-Sitzung heftige Diskussionen - vor allem wegen der Kosten von 1,1 Mio. Euro.

Der Wasserpark soll die Frankenberger Innenstadt zum Ufer der Eder hin öffnen. Wie Karsten Dittmar erläuterte, sollen dafür zwei geradlinige Wege, Wasserbecken, Spielgeräte, Grünflächen sowie ein Stadtbalkon barrierefrei angelegt werden. Dies soll ein freies Blickfeld von der Eder in die Fußgängerzone und umgekehrt ermöglichen.

Entstehen soll außerdem eine Ufer-Promenade mit Fahrrad-Rastplatz, der gleichzeitig den Startpunkt des Hessischen Radfernweges R8 und einen Infopunkt für den dort vorbei kommenden Radfernweg R6 sowie die Themen-Radwege Eder-Ohm und Eder-Lahn darstellen wird.

Zudem sei geplant, die Bremer Straße im Bereich der Querung als verkehrsberuhigten Bereich auszuweisen und eine verkehrsgerechte Anpassung der Uferstraße vorzunehmen - inklusive einer großzügigen Querung der Uferstraße und einer Rampe zum Eder-Ufer.

Björn Jäger, der Vorsitzende der CDU-Fraktion stellte sich nochmals deutlich hinter das Projekt: „Wir wollen einen weiteren Schritt in der Weiterentwicklung Frankenbergs gehen.“ Das sah auch Willi Naumann von Bündnis90/Die Grünen so: „Man muss das Ganze betrachten und sich der Attraktivität Frankenbergs und der Eder bewusst sein.“

Mit Öffnung der Stadt zur Eder sei die Aufhebung von künstlichen Grenzen wie Straßen oder Böschungen und die Einbindung der Eder ins Stadtbild gemeint. „Die Eder ist ein wesentlicher Teil unserer schönen Stadt, der nicht länger ausgegrenzt werden soll. Wir wollen Stadt und Eder miteinander verbinden!“

Wie berichtet, soll der Wasserpark mit einem städtischen Eigenanteil von nur 170 000 Euro zu realisieren sein. Der Rest soll aus Zuschüssen kommen. (nh/jpa)

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