Bauarbeiten in Frankenberger Fußgängerzone beginnen im Juni

Rot umrandet: Bürgermeister Rüdiger Heß (links) und Bauamtsleiter Karsten Dittmar zeigen auf einer Karte der Frankenberger Innenstadt den Bereich, für den das Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“gilt. Zur Orientierung: Heß zeigt mit dem Finger auf die Fußgängerzone, Dittmar auf den Untermarkt. Foto:  Paulus

Frankenberg. Mitte Juni soll in Frankenberg mit den Bauarbeiten zur Sanierung der Fußgängerzone begonnen werden. Konkret mit dem Bau des Wasserparks zwischen Iller-und-Mones-Platz und Uferstraße.

Dafür soll im Mai die Submission erfolgen, also die Auswahl aus den Angeboten von Baufirmen. Im Herbst beginnt dann die Sanierung der unteren Fußgängerzone. Diesen Stand der Planung nannten Bürgermeister Rüdiger Heß und Bauamtsleiter Karsten Dittmar am Mittwoch in einem Pressegespräch.

Zum Maistadtfest an diesem Wochenende wird sich die Fußgängerzone in Frankenberg zum letzten Mal bei einem großen Stadtfest in ihrem aktuellen Erscheinungsbild präsentieren. Mit dem Bau des Wasserparks zwischen Iller-und-Mones-Platz und Uferstraße, um die Fußgängerzone zur Eder hin zu öffnen, beginnt im Juni eine gut einjährige Bauphase in der Neustädterstraße.

Nach dem Wasserpark, der bis November fertig werden muss, folgt im Herbst 2015 der Ausbau der unteren Fußgängerzone zwischen Thonet-Platz und Iller-und-Mones. Im nächsten Jahr geht es von dort bis zur Bergstraße weiter.

Für beide Sanierungsabschnitte liegen der Stadt bereits Fördermittelzusagen vor. Die Sanierung der Neustädterstraße kostet rund 1,8 Millionen Euro, dafür bekommt die Stadt 666.000 Euro Förderung. Der 1,1 Millionen Euro teure Wasserpark soll die Stadt letztlich nur noch etwa 185.000 Euro kosten. 2017, so der Plan, soll die Ritterstraße ausgebaut werden, in den Jahren darauf geht es weiter die Altstadt hinauf - mit Ober- und Untermarkt.

All diese Maßnahmen sollen in dem Integrierten Handlungskonzept stehen, das die Stadt derzeit mit externen Fachplanern erstellt. Es soll im September, wenn das Parlament zugestimmt hat, dem Land vorgelegt werden. Auch die Bürger sollen sich an dem Konzept beteiligen. „Wir haben die Ausnahmegenehmigung, dass wir schon vor der Vorlage des Konzeptes mit dem Ausbau der Fußgängerzone beginnen können“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß am Mittwoch in einem Pressegespräch.

Bei der Sanierung der Fußgängerzone gehe es nicht um „das schnöde Austauschen des Pflasters“, stellte Bauamtsleiter Karsten Dittmar klar. „Das Handlungskonzept ist eine Art Stadtentwicklungskonzept.“ Es gehe um Freiraumgestaltung, um Einkaufen, Tourismus, Gastronomie und Wohnen. Die Umsetzung des Konzeptes kann über zehn Jahre laufen. So lange ist Frankenberg im Landes-Förderprogramm „Aktive Kernbereiche“ und kann von Fördergeld profitieren.

Wie die Bürger von dem Förderprogramm profitieren und sich am Handlungskonzept beteiligen können, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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