Erhebliche Verkehrsbehinderungen erwartet

Baustart für neuen Kreisel in Frankenberg

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Sie haben den Plan für den Umbau der Einmündung Bottendorfer Straße/Hainstraße: Bürgermeister Rüdiger Heß (Mitte) unter anderem mit (von links) Heiko Völke vom Planungsbüro Oppermann (links), Karl-Heinz Schleiter (EGF), Stadtrat Harald Rudolph sowie (rechts von Heß) Bauamtsleiter Karsten Dittmar, Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse und Dagmar Pieper von der ausführenden Baufirma aus Korbach. 

Frankenberg. Die Arbeiten für den Kreisel Bottendorfer Straße/Hainstraße werden am 18. August anlaufen und bis zum Sommer nächsten Jahres andauern. 

Da kommt was auf die Frankenberger und ihre Besucher zu: Mit einem Ortstermin hat Bürgermeister Rüdiger Heß auf die bevorstehenden Bauarbeiten für den Kreisel Bottendorfer Straße/Hainstraße hingewiesen. Bis zum Bauende rechnet der Bürgermeister mit „erheblichen Einschränkungen“.

Als „Kreisel-Rüdi“ haben die Burgwaldnarren den Verwaltungschef in der Karnevalszeit auf die Schippe genommen. Beim Baustellentermin nahm Heß diesen Ball auf. Er sei nach wie vor überzeugt von Kreisverkehrsplätzen, weil sie die Konfliktpunkte von 32 – so viele sind es derzeit an der Einmündung – auf acht reduzierten. Heß weiter: „Das Unfallrisiko wird vermindert, es kommt nicht zu Staus.“ Wer heute aus der Hainstraße komme und nach links auf die Bottendorfer Straße einbiegen wolle, müsse desöfteren lange Wartezeiten in Kauf nehmen.

Das Gesamtprojekt sieht neben dem Kreisel einen Ausbau der ehemaligen B 252 auf 750 Metern und des Fernradweges R 6 auf 250 Metern Länge vor. Von den Kosten in Höhe von 2,1 Millionen Euro trägt die Stadt 700 000 Euro. 1,1 Millionen Euro Zuschuss fließen aus der Verkehrsinfrastrukturförderung, weitere 300 000 Euro aus der Städtebauförderung. „Das entspricht einer Förderquote von rund 70 Prozent“, sagte Heß.

Die Energie-Gesellschaft Frankenberg wird laut Geschäftsführers Karl-Heinz-Schleiter Kanal-, Wasser-, Strom- und Gasleitungen in der Bottendorfer Straße erneuern. „Der Ausbau erfolgt barrierefrei“, betonte Rüdiger Heß. Für Sehbehinderte werden „taktile Elemente“ eingebaut. Die Zahl der öffentlichen Parkplätze wird von 7 auf 15 mehr als verdoppelt. Fünf Straßenbäume sollen dort neu gepflanzt.

Für die Zeit der Bauarbeiten soll die Bottendorfer Straße von der Einmündung in Richtung Kloster halbseitig befahrbar bleiben. Dennoch: Bis zur geplanten Fertigstellung im Juni 2018 werden viele Autofahrer deutliche Umwege in Kauf nehmen müssen. „Die Anlieger erhalten während der Bauzeit Zugang zu ihren Grundstücken“, versicherte Dagmar Pieper von der gleichnamigen Baufirma.

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