Sie tritt Nachfolge von Manfred Guhl an

Doris Bechold ist neue vhs-Vorsitzende im Kreisteil Frankenberg

Der neu gewählte Vorstand: (von links) Rainer Scheuermann, Uta Opper-Fiedler, Manuel Wolf, Doris Bechold, Ellen Morgenroth, Kurt Koch.
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Der neu gewählte Vorstand: (von links) Rainer Scheuermann, Uta Opper-Fiedler, Manuel Wolf, Doris Bechold, Ellen Morgenroth, Kurt Koch.

Doris Bechold ist die neue Vorsitzende der Volkshochschule (vhs) im Kreisteil Frankenberg und damit in diesem Amt Nachfolgerin des vor Kurzem verstorbenen Manfred Guhl.

Frankenberg - In der Jahresmitgliederversammlung der Volkshochschule (vhs) Kreisteil Frankenberg in der Frankenauer Kellerwaldhalle wurde die Leiterin der Cornelia-Funke-Schule Gemünden, Doris Bechold, einstimmig zur Vorsitzenden gewählt; sie tritt somit die Nachfolge für den vor Kurzem verstorbenen Manfred Guhl an.

Die weiteren Ergebnisse der Vorstandswahlen: Stellvertretender Vorsitzender: Kurt Koch (Frankenberg), Schatzmeister: Rainer Scheuermann (Frankenberg), Schriftführer: Manuel Koch (Frankenberg), Beisitzerinnen: Ellen Morgenroth (Battenberg) und Uta Opper-Fiedler (Gemünden). Kraft Amtes gehören ferner der Vorsitzende des Kulturrings Frankenberg sowie die beiden Sprecher des Beirats dem Vorstand an. Aus dem Vorstand verabschiedet wurde Gisela Zutz-Kolenda (Burgwald).

Die Versammlung gedachte zunächst des verstorbenen früheren Vorsitzenden. Dessen Vertreter Kurt Koch betonte Manfred Guhls vorbildliches Engagement, mit dem er über Jahrzehnte wegweisende Akzente in der Erwachsenenbildung gesetzt habe.

Hausherr Bürgermeister Björn Brede erinnerte in seinem Grußwort an die Bedeutung der vhs, etwa als Partner bei der Bewältigung der Flüchtlingskrise oder auch bei der Erwachsenenbildung vor Ort.

Die vhs habe 2019 erfolgreich gearbeitet, sagte Koch in seinem Jahresrückblick. Im Kreisteil Frankenberg seien 344 (gesamter Landkreis: 794) Kurse mit 6024 (14 305) Unterrichtsstunden und 3460 (7381) Kursbelegungen organisiert worden. Zu den hauptberuflichen Mitarbeitern kämen rund 260 freiberufliche Lehrkräfte.

Regionalität, Kontinuität, Aktualität: Dies seien die bewährten Grundlagen der vhs, nach denen das Angebot erarbeitet werde, so Koch. Dabei gehe der Trend zu eher kurzfristigen Kursen, wobei zur Rekrutierung von Teilnehmern auch Facebook und Twitter eingesetzt würden.

Fünf Schulungen seien online gegeben worden; das Angebot sei auch für die Zukunft geplant.

Durch das Auslaufen der Kurse im Auftrag des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge sei die vhs von einem deutlichen Rückgang der Kurszahlen ausgegangen, sagte Koch. Umso bemerkenswerter sei es, dass hier die Zahl der Kursbelegungen sogar leicht erhöht werden konnte. „Das zeigt, dass unser Angebot von der Bevölkerung angenommen wird.“

Darüber hinaus sei die vhs der größte Anbieter von Gesundheitsbildung und erreiche damit bundesweit 2,3 Millionen Menschen. Mit ihrem Programm trage die vhs demnach maßgeblich zur gesundheitlichen Chancengleichheit und zum Abbau sozialer Ungleichheit bei.

Einen großen Zuwachs erfuhren die Kurse der Ausbildungs- und Qualifizierungsmaßnahmen von Tagespflegepersonen. Einzelheiten zur Schulung der künftigen Tagesmütter und -väter erläuterte Markus Pfeil von der vhs-Leitung. So gehe es beispielsweise um pädagogische und rechtliche Aspekte, aber auch um den Aufbau einer Kindertagesstätte.

Nach den Wahlen und dem Bericht des Schatzmeisters wurde der Vorstand einstimmig entlastet. In der Versammlung der Kreisvolkshochschule in Frankenberg wurde Martha Watzlawik aus Bromskirchen in Abwesenheit nach 44-jähriger Kursleitertätigkeit verabschiedet. Mit ihren Gymnastikkursen habe sie für „mehr Bewegung im Alltag“ gesorgt, so der stellvertretende Vorsitzende. Dafür gebühre ihr der Dank der vhs. Erfreulicherweise werde ihre Tochter die Arbeit fortführen. Von Marise Moniac

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