Betreuungsprojekt nimmt Gestalt an – Ende Februar 2022 fertig?

Richtfest für neues Familienzentrum in Frankenberg

Richtfest: Jetzt ziert der bunt geschmückte Richtbaum den Neubau des Frankenberger Familienzentrums „An der Marburger Straße“. Bis Ende Februar 2022 soll das Gebäude fertiggestellt sein, teilte Bürgermeister Rüdiger Heß (vorne rechts) beim Richtfest mit.
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Richtfest: Jetzt ziert der bunt geschmückte Richtbaum den Neubau des Frankenberger Familienzentrums „An der Marburger Straße“. Bis Ende Februar 2022 soll das Gebäude fertiggestellt sein, teilte Bürgermeister Rüdiger Heß (vorne rechts) beim Richtfest mit.

Zimmermeister Berthold Spohr sprach vom frisch gerichteten Dachstuhl den Richtspruch, dann trank er nach alter Sitte „auf Kinder, Eltern, Bauherren und Bauherrenhaus“ einen Schnaps, das Glas ließ er am Boden zerdeppern: Nur vier Monate nach dem Spatenstich im März fand bereits das Richtfest für das neue Familienzentrum „An der Marburger Straße“ in Frankenberg statt.

Frankenberg – „Es wurde fleißig gearbeitet, es geht sehr schnell voran, wir sind im Zeitplan“, sagte Bürgermeister Rüdiger Heß bei dem Ortstermin - für das moderne und klimafreundliche Projekt mit Gründach und großzügigem Außengelände sei ein „wichtiges Etappenziel“ erreicht worden. Mit viel Ideenreichtum sei auch an Kleinigkeiten gedacht worden, sagte Heß - das große Ziel sei aber die Fertigstellung bis Ende Februar 2022.

Der spezielle Dank des Bürgermeisters galt allen Bauunternehmen, Handwerksbetrieben und Organisationen, die an dem Neubau-Projekt beteiligt sind - darunter auch dem DRK-Kreisverband Frankenberg, der das pädagogische Konzept für das Familienzentrum auf die Beine gestellt hatte. Diese Vorgaben habe der Architekt hervorragend umgesetzt, der DRK-Kreisverband ist auch der Träger des Familienzentrums.

„Zukunft kann man bauen“, betonte der Bürgermeister, das habe die Stadt in den vergangenen Jahren mehrfach bewiesen. „Frankenberg braucht eine zukunftsfähige Stadt“, sagte Heß - „für Menschen, die sich hier wohlfühlen sollen.“ An der „Marburger Straße“ entstehe derzeit nicht nur ein vollkommen neuer Lebensraum, sondern auch eine wohnortnahe Kinderbetreuung. In dem neuen Familienzentrum seien anfangs nur drei Kita-Gruppen vorgesehen gewesen, erinnerte der Bürgermeister - nun werde es eine Einrichtung mit fünf Gruppen geben, davon zwei Krippengruppen und drei Kita-Gruppen.

Wie Heß weiter berichtete, gebe es für das an das Familienzentrum angrenzende Neubaugebiet mit 150 Bauplätzen bereits 240 Anfragen: „Was hier entsteht, ist ein Stadtteil mit etwa 400 bis 600 Einwohnern“, sagte Heß. Bis die Bauherren anfangen könnten zu bauen, sei die wohnortnahe Kinderbetreuung schon da. Die reinen Baukosten für das Familienzentrum bezifferte Heß mit 5,1 Millionen Euro - für die Inneneinrichtung müsse das Geld noch im Haushalt 2022 bereitgestellt werden.

Mit dem Richtfest könne man auch schon erste Eindrücke von den Räumen bekommen, stellte Architekt Torsten Zimmer aus Bad Wildungen fest. „Man kann sehen, wie es aussehen wird.“ Am Neubau sei trotz mitunter widriger Witterungsbedingungen gut gearbeitet worden: „Dafür gebührt den Handwerkern und den Bauunternehmen unser Dank.“ Jetzt müssten noch 16 Gewerke fertiggestellt werden. „Wir sind guter Dinge, dass das Gebäude im nächsten Frühjahr von den Kindern in Besitz genommen werden kann.“

Bürgermeister Heß: „Es ist noch viel zu tun. Über allem steht die Inbetriebnahme des Familienzentrums zum 1. März 2022.“ Für die nächsten Monate hofft der Bürgermeister daher darauf, dass das aktuell knappe Baumaterial immer zeitgerecht verfügbar ist: „Dann können wir den Terminplan einhalten.“  

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