Veranstaltung von „Meat & Glory Tastings“

Bier-Tasting in Frankenberg: So lief der Abend mit Brewdog und Co.

Maximilian Schneider, Inhaber von „Meat & Glory Tastings“, bietet bei seinem Bier-Tasting in Frankenberg außergewöhnliche Biersorten an.
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Maximilian Schneider, Inhaber von „Meat & Glory Tastings“, bietet bei seinem Bier-Tasting in Frankenberg außergewöhnliche Biersorten an.

Über Biersorten lässt sich trefflich streiten. Dem einen schmeckt das Bier besser, dem nächsten ein anderes. Mal neue und bisher unbekannte Sorten probieren, kann man jetzt beim Bier-Tasting in Frankenberg.

Frankenberg – Eine geschmückte Tischreihe, auf der Wasser und Brot stehen. Das Licht ist gedimmt, zehn Gäste setzen sich. „Es ist eine Reise, die sich lohnt“, sagt Felix Ratajczyk, einer der Teilnehmer. Er spricht von der Reise des Bier-Tastings.

Maximilian Schneider, der Inhaber von „Meat & Glory Tastings“, bietet die Verkostung in „Dein Vereinsheim“ an, Veranstaltungsräumen, die man in der Frankenberger Fußgängerzone mieten kann. Bevor es losgeht, macht Maximilian Schneider auf die Corona-Regeln aufmerksam. Dann erklärt er, dass das Wasser auf dem Tisch zum Spülen sei und das Brot zum Neutralisieren. „Damit man auch die Unterschiede der Biere schmecken kann.“

Und dann geht es auch schon los, das erste von sechs Bieren wird auf den Tisch gestellt. „Summer Ale“ nennt es sich. Während im Hintergrund leise Musik läuft, erzählt Maximilian Schneider, dass dieses Bier aus einer Brauerei in Bamberg kommt. „Prost“ ruft er und alle probieren das Bier, das ein wenig, wie der Name sagt, nach Sommer schmeckt. „Ihr müsst auch an dem Bier riechen“, sagt Schneider, denn beim Tasting gehe es nicht nur um den Geschmack, sondern auch um den Geruch. „Zitronig“, ruft ein Teilnehmer. Die anderen nicken und sind mit der ersten Runde sehr zufrieden.

Es ist immer wieder spannend, eine solche Bandbreite an Bieren kennenzulernen.

Felix Ratajczyk

„Kehrwieder Prototyp“ heißt das zweite Bier. Es komme aus Hamburg und sei nicht so fruchtig wie das erste. Trotzdem schmeckt auch dieses Bier den Teilnehmern gut. Am Tisch herrscht eine entspannte, lustige Atmosphäre. Immer wieder wird gelacht.

„Das ist ein Experiment“, sagt Schneider zum nächsten Bier, dem „Forest IPA“, das in einer Dose serviert wird. Ein Knacken und Zischen ist überall zu hören – die Dosen sind geöffnet. Ein Geruch von Tannenbaum steigt in die Nase. Und auch der Geschmack erinnert an Kiefernadeln. „Das Bier kommt aus Polen“, sagt Schneider. Doch nicht bei jedem kommt das Bier gut an. „Geschmäcker sind einfach unterschiedlich“, sagt er.

Nach dieser Runde gibt es erstmal etwas zu essen – Kartoffelsalat und Frikadellen. „Das Essen habe ich selbst gemacht“, sagt Schneider.

Kurze Zeit später geht es schon weiter mit Bier Nummer vier. „Ein gehopftes Weißbier – Brewdog aus Schottland“, sagt Schneider. Die Gäste schmecken Bananen, Kokos und Ananas. „Als nicht Weizenfan bin ich davon positiv überrascht“, sagt Nick Kästner.

Das Bier schmeckt den Gästen: Maximilian Schneider (hinten) erzählt wo das Bier herkommt.

Das Bremer Rot-Bier ist das nächste in der Reihe. „Es ist kräftig, malzig – da ist richtig was dahinter“, sagt Schneider. Dieses Bier schmeckt allen besonders gut.

Die Gespräche werden mit jedem Bier lockerer. Und dann geht es schon zum letzten Bier des Abends. „Dunkle Macht Porter“ nennt es sich. „Prost“, sagt Schneider nun zum letzten Mal. Dass es dieses Bier in sich hat, sieht man, als so manch einer beim Trinken das Gesicht verzieht. „Es schmeckt ein bisschen nach Kaffee oder Espresso“, sagt ein Gast. Trotz des außergewöhnlichen Geschmacks sind ein paar Gäste überzeugt von diesem Bier.

Felix Ratajczyk war schon vier oder fünf Mal bei den Bier-Tastings dabei, es habe sich bis jetzt noch nie ein Bier gedoppelt, erzählt er. „Es ist immer wieder spannend, eine solche Bandbreite an Bieren kennenzulernen“, sagt er.

Nach fast vier Stunden bedankt sich Maximilian Schneider bei seinen Gästen für den schönen Abend. Die Teilnehmer applaudieren und lassen das Tasting bei ein paar weiteren Bieren ausklingen. (Lea Beckmann)

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