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Geburten-Statistik 2022: Bisher 569 Babys in Frankenberg geboren

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Von: Thomas Hoffmeister

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Geburtshilfe am Frankenberger Kreiskrankenhaus: Die Leitende Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler (rechts) und ihre Kollegin Julia Madlen Engel mit einem Gerät, das die Herztöne der Kinder aufzeichnet.
Geburtshilfe am Frankenberger Kreiskrankenhaus: Die Leitende Hebamme Martina Juschkiwitz-Böckler (rechts) und ihre Kollegin Julia Madlen Engel mit einem Gerät, das die Herztöne der Kinder aufzeichnet. © Thomas Hoffmeister

Stabil oder leicht rückläufig ist die Zahl der Geburten im Landkreis Waldeck-Frankenberg. Das hat eine Anfrage bei den Stationen für Geburtshilfe am Frankenberger Kreiskrankenhaus und am Korbacher Stadtkrankenhaus ergeben. Weitere Geburtskliniken gibt es in der näheren Umgebung schon seit Jahren nicht mehr.

Korbach/Frankenberg – „Bis zum 31. Dezember erwarten wir wieder knapp 600 Geburten“, sagt Dr. Volker Aßmann, Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe am Kreiskrankenhaus Frankenberg. „Es freut uns, dass wir trotz Corona-Pandemie, Ukraine-Krieg, Inflation und hoher Energiepreise stabile Geburtenzahlen verzeichnen können.“

Dr. Volker Aßmann Chefarzt in Frankenberg
Dr. Volker Aßmann, Chefarzt in Frankenberg © Meiser, Gerhard

Bis Freitagnachmittag lag die Zahl der Geburten in Frankenberg bei 569. „Mindestens zwei Kinder werden heute noch erwartet“, teilte Jutta Muth, Pressesprecherin des Kreiskrankenhauses, mit. Im Jahr 2021 wurden 601 Kinder in Frankenberg geboren.

309 Geburten in Korbach

Im Korbacher Stadtkrankenhaus wurden bis zum 21. Dezember 309 Geburten gezählt. Im Vorjahr waren es bis zu diesem Stichtag 335 Geburten, im Jahr 2020 wurden 323 Neugeborene bis zum 21. Dezember gezählt.

„Mit etwas rückläufigen Geburtenzahlen liegen wir im bundesweiten Trend“, sagt Dr. Ioannis Tsitlakidis, Chefarzt der Gynäkologie und Geburtshilfe im Korbacher Stadtkrankenhaus. Laut Statistischem Bundesamt seien von Januar bis August in Deutschland etwa acht Prozent weniger Kinder geboren worden als im selben Zeitraum des Vorjahres.

„Starke Teamleistung“

Dass viele werdende Eltern zur Geburt nach Frankenberg kommen, führt Chefarzt Dr. Aßmann auf eine „starke Teamleistung“ von Hebammen, Pflegekräften und Ärzten zurück. Der Chef der Frankenberger Gynäkologie hob auch die Unterstützung durch die ortsansässigen Kinderärzte hervor. Auch in Korbach sorgen Hebammen, Pflegekräfte und Ärzte für eine fürsorgliche Betreuung der schwangeren Frauen und jungen Familien.

„Die Geburtenzahlen sind ein Beweis für die Notwendigkeit und Chance der Geburtshilfe im ländlichen Raum“, betonte Dr. Aßmann.

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