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Bronze für Frankenberger Edertalschule im Hessenfinale

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Von: Martina Biedenbach

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Hessenfinale: Das Bild zeigt hinten (von links) Trainer René Engel, David Scholl, Xaver Koppe, Max Engel, Luis Engel, Jannis Waßmuth, Hauke Lapp, Tom Böhle, Lisa Thiele, Hannah Haus, Betreuerin Hanna Brussmann, Trainerin Alisa Kroh; davor (von links) Max Knoche, Tim Schinke, Luke Hanatschek, Belmin Dizdarevic, Greta und Pauline Schween, Mia Schwaner, Lea Ruckert, Klara Molodych, Luisa Chiarello und Marlen Sonneborn; vorne Torhüter Leon Höfer und Torfrau Dana Kuhnhenne.
Hessenfinale: Das Bild zeigt hinten (von links) Trainer René Engel, David Scholl, Xaver Koppe, Max Engel, Luis Engel, Jannis Waßmuth, Hauke Lapp, Tom Böhle, Lisa Thiele, Hannah Haus, Betreuerin Hanna Brussmann, Trainerin Alisa Kroh; davor (von links) Max Knoche, Tim Schinke, Luke Hanatschek, Belmin Dizdarevic, Greta und Pauline Schween, Mia Schwaner, Lea Ruckert, Klara Molodych, Luisa Chiarello und Marlen Sonneborn; vorne Torhüter Leon Höfer und Torfrau Dana Kuhnhenne. © Edertalschule Frankenberg

Ausgerechnet zum 100-jährigen Schuljubiläum durften sich erstmals in der Geschichte der Frankenberger Edertalschule gleich zwei Fußballteams beim Landesentscheid in Grünberg mit den besten Schulen Hessens messen.

Frankenberg - Nach zwei Jahren Pandemiepause hatten die Mädchen und Jungen der Jahrgänge 2006 bis 2008 den lang ersehnten Re-Start des Schulwettbewerbs „Jugend trainiert für Olympia“ genutzt, waren im Frühjahr auf Kreis-/ Schulamts- und Regionalebene gegen die große Konkurrenz der Burgwaldschule sowie der Schulen aus Melsungen, Kassel und Vellmar jeweils ungeschlagen geblieben und erhielten so als Vertreter des Verbundes Nordhessen je einen der acht begehrten Startplätze in der hessischen Finalrunde.

„Dies war aber wahrlich kein Selbstläufer“, resümiert der lizensierte Trainer René Engel: „Unter anderem pandemiebedingt kamen allein in dieser Wettkampfklasse insgesamt 30 unterschiedliche Schüler zum Einsatz.“ Als Betreuungskräfte fungierten Lisa Magel und Alisa Kroh.

Profinachwuchs gleich im Auftaktspiel

Im Auftaktspiel bekamen es beide Teams sogleich mit dem Profinachwuchs der „Eliteschule des Fußballs“ aus Frankfurt zu tun, die jährlich Top-Anwärter auf den Titel auf Bundes- und Europaebene ist. Bei den Jungen kam es zu einem beachtlichen 0:0. Die Frankenberger Mädchen unterlagen mit 0:1.

Die Mädchen besiegten im Anschluss die Vertreterinnen des Schulsportzentrums Kirchhain durch Tore von Pauline Schween sowie Hannah Haus und mussten nun im letzten Gruppenspiel zwingend gegen den bis dato Gruppenzweiten Viernheim gewinnen. In dieser Drucksituation bewiesen sie Nervenstärke: Drei Tore ebneten den Weg zum 3:1-Endstand und damit ins Halbfinale (Treffer durch Pauline Schween, Klara Molodych und Lea Ruckert).

Jungen fehlte es an Durchschlagskraft

Den Jungen, die ohne einige Offensivkräfte anreisen mussten, fehlte in Spiel 2 gegen Oberursel die Durchschlagskraft im Angriff. Ein unglückliches Eigentor bescherte hier eine 0:1-Niederlage ebenso wie das abschließende Gruppenspiel gegen die „Partnerschule des Leistungssports“ Wiesbaden, den späteren Turniersieger im Finale gegen Frankfurt.

1:0 kurz vor Spielende

Mit Wiesbadens Elite bekamen es im Halbfinale dann auch die Frankenberger Mädchen zu tun. Letztlich entschied ein unglücklich aufsetzender Distanzschuss die Partie zugunsten der Südhessinnen. Im fünften Spiel über 25 Minuten um Platz 3 gegen die Fulda- und Offenbach-Bezwingerinnen aus Oberursel, trat das Frankenberger Mädchenteam auf dem Grünberger Kunstrasen dann noch einmal dominant auf. Kurz vor Spielende schoss Greta Schween das 1:0, was nach dem Erfolg von 2019 erneut den Gewinn der Bronzemedaille bedeutete.

Das Spiel um Platz 7 gewannen die Frankenberger Jungen gegen Ebsdorfergrund nach Elfmeterschießen. Treffer erzielten Luis Engel, Xaver Koppe, Belmin Dizdarevic und Max Knoche.  nh/mab

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