Bürgermeister Heß verteidigt geplanten Wasserpark

Erster Planungsentwurf: So könnte der Wasserpark zwischen Illerplatz (oben) und Uferstraße in Frankenberg einmal aussehen. Foto: nh

Frankenberg. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß verteidigt den geplanten Bau eines Wasserparks als zukunftsweisendes Projekt für die Frankenberger Innenstadt.

„Angesichts des phänomenal hohen Förderquote von 83 Prozent ist mir die vehemente Kritik an der Planung unverständlich“, schreibt Heß in einer Pressemitteilung.

Wie berichtet, hatten die Liberale Fraktion und die Bürgerliste in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung beantragt, alternative Pläne erstellen zu lassen und die Bevölkerung in die endgültige Gestaltung einzubinden. Der Antrag wurde mit den Stimmen von CDU und Grünen abgelehnt.

„Es ist sehr schade, dass dieses tolle Projekt durch die politische Diskussion eine negative Schwingung erhalten hat“, sagt der Bürgermeister. Das Fördervolumen von 920 000 Euro bei 1,1 Millionen Euro Gesamtkosten sei sensationell.

Auf die Kritik, Stadtverordnete und Bürger seien am Projekt nicht genügend beteiligt worden, antwortet Heß: Im Vorfeld der Stadtverordnetensitzung gab es Erörterungen im Ältestenrat und im Bauausschuss, bei denen er offen über die Planungen und die finanziellen Aspekte gesprochen habe. „Zu diesem Zeitpunkt sind seitens der Stadtverordneten keine Nachfragen zu dem Projekt gekommen“, betonte der Bürgermeister. Im Übrigen sei das Gesamtprojekt Ederöffnung bereits Ende 2013 mit dem Ausbau der Fußgängerzone dargestellt und besprochen worden. Auch seinerzeit habe es keine kritischen Äußerungen gegeben.

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