Bürgermeister-Wahlkampf kostet Kandidaten mehrere tausend Euro

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Bunter Haufen: Von Bluttners Brillenputztuch über Hansens Gummibärchen, Neuschäfers Glücksklee und Heß’ Schreibblock bis zu Jaeschkes Apfel reichen die „Give-Aways“ im Frankenberger Bürgermeister-Wahlkampf. Auch für diese Werbegeschenke müssen die Kandidaten Geld einplanen.

Frankenberg. Rupert Jaeschke gibt 3000 Euro für seinen Bürgermeister-Wahlkampf aus, Nicolas Hansen hofft, mit 4000 Euro auszukommen. Die anderen drei Kandidaten wollten auf HNA-Nachfrage keine genauen Angaben machen, was sie die Berwerbung um das Bürgermeisteramt in Frankenberg kostet.

„Dafür haben Sie sicherlich Verständnis“, sagte beispielsweise Bernd Bluttner, der wie Rüdiger Heß und Daniela Neuschäfer keine konkreten Zahlen nannte.

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Rupert Jaeschke rechnete vor, dass seine Kosten „alles in allem circa 3000 Euro betragen“. Und Nicolas Hansen berichtete, dass er in seinen Wahlkampf 2009 gegen Christian Engelhardt rund 8000 Euro investiert habe und diesmal versuche, diesen Betrag zu halbieren. „Mein Wahlkampf wird von mir privat finanziert. Als parteiunabhängiger Kandidat verzichte ich sowohl auf Spenden als auch auf Sponsorengelder“, sagte Hansen. Jaeschke sagte, er habe von einer Frankenberger Firma 500 Euro bekommen, den Rest bezahle er aus eigener Tasche.

Rüdiger Heß habe „neben dem eigenen Einsatz die finanziell Unterstützung von Freunden und Bekannten“. Daniela Neuschäfer sagte, dass ihr Wahlkampf zu 80 Prozent durch Eigenleistung und 20 Prozent durch Unterstützer, vor allem parteiintern, finanziert werde. Und Bernd Bluttner erklärte, die Finanzierung seines Wahlkampf erfolge nur über Spenden und private Mittel. „Eine Unterstützung durch meine Partei erfolgt nur in organisatorischer Sicht und mit ’Manpower’. Dies ist auch richtig, da wir hier eine Personen- und keine Parteiwahl haben“, findet Bluttner. (jpa)

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