Wahlbeteiligung: 71,6 Prozent

Bürgermeisterwahl in Frankenberg: 83 Prozent für Heß

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Bürgermeister Rüdiger Heß in seinem Büro im Stadthaus in Frankenberg.

Frankenberg. Bürgermeister Rüdiger Heß stand als einziger Kandidat für den Posten in Frankenberg zur Wahl. Und er wurde bestätigt. 

Aktualisiert um 23.27 Uhr: Er bekam 83 Prozent der Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag 71,6 Prozent.

Spannend ist anders: Bei der Bürgermeisterdirektwahl in Frankenberg wurde der parteilose Amtsinhaber Rüdiger Heß mit einem eindeutigen Ergebnis in seinem Amt bestätigt. Heß erhielt 83 Prozent der abgegebenen gültigen Stimmen. Einen Gegenkandidaten gab es nicht. Heß erhielt 8308 Ja-Stimmen, 1699 Wähler stimmten gegen ihn. Die Wahlbeteiligung lag bei 71,6 Prozent. 

Der 61-Jährige geht damit am 1. April nächsten Jahres in seine dritte Amstzeit: Heß war schon von 1998 bis 2004 Verwaltungschef, nach einer selbst genommenen Pause sitzt er seit dem 1. April 2012 wieder auf dem Amtssessel. 

Bei der Bürgermeisterwahl 1998 war Heß auf 50,7 Prozent gekommen, bei der Wahl 2012 auf 50,5 Prozent. Vor knapp zehn Jahren hatte er allerdings fünf Mitbewerber, vor fünf Jahren waren es vier Gegenkandidaten. Erster Gratulant im Stadthaus war Landrat Dr. Reinhard Kubat: „Das Wahlergebnis bestätigt die tolle Arbeit des Bürgermeisters für die Stadt Frankenberg“, sagte Kubat. An Heß‘ Ehefrau Dagmar überreichte er einen Blumenstrauß. Heß war von dem „wirklich sehr guten Wahlergebnis“, wie er es nannte, selbst am meisten überrascht: „Ich hatte nicht damit gerechnet, eine solche Zustimmung zu bekommen“, sagte er nach seiner Wiederwahl. Auch die jetzt noch vorhandenen Nein-Wähler wolle er durch seine Arbeit davon überzeugen, dass „ich ein guter Bürgermeister für Frankenberg bin“. 

Besonders freue er sich auf die weitere Arbeit mit den vier Fraktionen im Stadtparlament zum Wohle der Stadt Frankenberg. Als wesentliche Ziele für die nächsten Jahre nannte Heß vor allem die Ausrichtung der Europeade 2019 sowie die Bewerbung um die Landesgartenschau 2026. Durch den Namenszusatz „Philipp-Soldan-Stadt“ solle Frankenberg zudem noch effektiver in seiner Außendarstellung werden. (mjx)

 

Weitere Bürgermeisterwahlen in Nordhessen hier. Wie die Region bei der Bundestagswahl gewählt hat, erfahren Sie hier.

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