Weitere Termine stehen fest

Corona-Tests beim DRK in Frankenberg: 250 nutzten kostenloses Angebot

Rachenabstrich: Auch die 72-jährige Helga Schmiedel ließ sich beim DRK testen. Den Testabstrich nahm DRK-Bereitschaftssanitäter Linus Neuhaus vor.
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Rachenabstrich: Auch die 72-jährige Helga Schmiedel ließ sich beim DRK testen. Den Testabstrich nahm DRK-Bereitschaftssanitäter Linus Neuhaus vor.

Beim DRK-Kreisverband in Frankenberg konnten sich Menschen am Samstag mit einem sogenannten PoC-Antigen-Schnelltest kostenlos auf das Coronavirus testen lassen. Die Resonanz war groß. Weitere Termine sind geplant.

Frankenberg - Innerhalb von acht Stunden ließen sich am Samstag beim DRK in der Auestraße insgesamt 250 Frauen, Männer und Jugendliche im Alter zwischen 10 und 80 Jahren per Rachenabstrich auf eine Corona-Infektion testen. „Wir wollten auf Nummer sicher gehen, dass das Virus nicht in uns steckt“, nannten einige ihre Motivation für den Schnelltest. Großeltern wollten „mit ruhigem Gewissen“ endlich mal wieder ihre Enkel besuchen, Enkel endlich mal wieder ihre Großeltern.

Die Testungen wurden in einem Labor in der DRK-Geschäftsstelle sofort ausgewertet, das Ergebnis gab am Abend DRK-Rettungsdienstleiter Jens Köster bekannt: „Es gab keine positiven Testungen“, teilte Köster mit. Schon ab dieser Woche will das Frankenberger DRK die Corona-Schnelltests noch weiter intensivieren – bei entsprechenden Anmeldungen sollen die Tests künftig zwei Mal wöchentlich angeboten werden, immer mittwochs und samstags (siehe Infobox).

Die nächsten Test-Termine

Die nächsten geplanten Termine für die Corona-Schnelltests beim DRK in Frankenberg (Auestraße 25):
Mittwoch, 24. März: 16 bis 20 Uhr; Samstag, 27. März: 9 bis 16 Uhr; Samstag, 3. April: 9 bis 19 Uhr.
Die Durchführung der Tests ist nur nach Terminvereinbarung möglich. Zunächst ist die Terminhotline am 22. und 23. März von 9 bis 12 Uhr unter 0 64 51/ 72 27 70 geschaltet. Auch auf drk-frankenberg.de ist die Terminbuchung möglich.

Tests nur mit Termin

Die Corona-Schnelltests am Samstag liefen wie am Schnürchen – vor allem, weil schon im Vorfeld über die Testhotline konkrete Termine vereinbart waren. „In der vergangenen Woche haben wir pausenlos Anrufe angenommen. Ich hatte nichts anderes zu tun“, berichtete Jens Köster. Am Ende habe es zwar noch einige wenige Absagen gegeben, dafür aber entsprechende Nachrücker. Einen Leerlauf habe es daher den ganzen Samstag über nicht gegeben.

Für den Corona-Schnelltest meldeten sich hier (vorne von links) Ines Schmidt, Rudolf Kalabis und Monika Kalabis an. Dahinter wartet bereits Marco Schmidt (links), Michael Haarmann vom DRK sorgte für den Ablauf.

In der Fahrzeughalle in der Auestraße hatte das DRK-Team zwei Anmeldungen und drei Testkabinen eingerichtet – dadurch konnten pro Viertelstunde etwa acht Personen getestet werden, etwa 32 pro Stunde. Ein Durchlauf von Anmeldung bis Rachenabstrich dauerte nur etwa drei Minuten. Anschließend mussten die getesteten Personen nur ein klein wenig Geduld aufbringen: Nach 20 Minuten erhielten sie in einem Zertifikat das schriftliche Testergebnis.

Quarantäne bei positivem Test

„Hätte ein Test ein positives Ergebnis ergeben, hätte die Person sofort in häusliche Quarantäne gehen müssen“, erklärte Köster. Zudem hätte umgehend das Gesundheitsamt informiert werden müssen.

Personell war das Frankenberger DRK für die Testungen gut aufgestellt: In zwei Schichten waren insgesamt 20 DRK-Mitarbeiter im Einsatz. „Wir hätten auch 300 Testungen geschafft“, bilanzierte Köster.

Die 44-jährige Ines Schmidt aus Bottendorf kam gemeinsam mit ihren Eltern Rudolf und Monika Kalabis aus Frankenberg zum Schnelltest: „Ich gehöre zu den Risikopatienten. Nach dem negativen Ergebnis kann ich mich jetzt wenigstens mal wieder mit Freunden treffen“, freute sie sich. „Wir hatten zwar noch keinen Corona-Fall in der Familie, aber ich wollte mich absichern“, sagte die 72-jährige Helga Schmiedel aus Löhlbach.

„In den aktuellen Corona-Zeiten bleibt die Lage weiter spannend“, meinte Bereitschaftsleiter Jens Köster. Auch wegen der wieder steigenden Inzidenzzahlen rechnet er damit, dass die kostenlosen Testmöglichkeiten beim Frankenberger DRK auch in den nächsten Wochen intensiv in Anspruch genommen werden.  

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