Initiative für krebskranke Menschen

Frankenberger Hospiz bekommt Onko-Mützen geschenkt

Vier Personen zeigen Onko-Mützen: Sigrid Gierens-Röthig aus Niederweimar (sitzend) hat dem Frankenberger Hospiz 20 selbst genähte Mützen für Krebs-Patienten geschenkt. Stehend (von links) das Leitungsteam des Frankenberger Hospizes mit Susanne Plenty (Sozialdienst) und den beiden Einrichtungsleitern Hendrik Brieden und Eddy Röse.
+
Projekt Onko-Mützen: Sigrid Gierens-Röthig aus Niederweimar (sitzend) hat dem Frankenberger Hospiz 20 selbst genähte Mützen für Krebs-Patienten geschenkt. Stehend (von links) das Leitungsteam des Frankenberger Hospizes mit Susanne Plenty (Sozialdienst) und den beiden Einrichtungsleitern Hendrik Brieden und Eddy Röse.

„Gib’ dem Krebs eins auf die Mütze!“ Das ist das Motto der Gruppe „Onko-Mützen“. Sie hat dem Frankenberger Hospiz 20 Mützen und Mundschutze geschenkt.

Frankenberg - Zu der Gruppe „Onko-Mützen“ haben sich inzwischen rund 3500 Mitglieder aus ganz Deutschland, Österreich, der Schweiz und den Niederlanden zusammengefunden. Es sind überwiegend Krebspatienten, die oft während einer Chemotherapie die Haare verlieren, die diese Mützen für andere Krebs-Patienten nähen, um ihnen Mut zu machen und Kraft zu geben.

Sigrid Gierens-Röthig aus Niederweimar ist eine der vielen ehrenamtlichen Mützen- und Mundschutz-Schneiderinnen. „Wir nähen Mützen, um Empathie auszudrücken. Um zu zeigen, dass Menschen bei einer Krebs-Diagnose nicht allein sind.“

Projekt in Marburg kennengelernt

Bei einer Veranstaltung in Marburg hatte Susanne Plenty, im Frankenberger Hospizes für den Sozialdienst zuständig, Sigrid Gierens-Röthig und das Projekt „Onko-Mützen“ kennengelernt. „Ich war total begeistert“, erzählte Plenty bei einem Pressetermin, zu dem Sigrid Gierens-Röthig ins Frankenberger Hospiz gekommen war.

Mitgebracht hatte Gierens-Röthig eine breite Auswahl verschiedener Mützen und Mundschutze. Die 20 Mützen und zehn Mundschutze sollen nach Auskunft der beiden Einrichtungsleiter Hendrik Brieden und Eddy Röse kostenlos an Gäste des Hospizes abgegeben werden. Es gibt verschiedene Farben und Stoffe, auch mit frechen Sprüchen – ganz nach Wunsch.

Angetan vom Frankenberger Hospiz

Vom Ambiente und vom Personal des Frankenberger Hospizes zeigte sich die frühere Lehrerin Sigrid Gierens-Röthig nach ihrem ersten Besuch positiv überrascht: „Hier ist man sehr gut aufgehoben“, sagte sie bei dem Pressetermin.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.