Dodenauer Motorrad-Kultwoche: Resonanz macht Lust auf mehr

Zufrieden mit der Kultwoche: Axel Sassor und Hartmut Ranze mit einem der Ausstellungsstücke im Scrambler-Design.

Dodenau. Positive Resonanz hat die Motorrad-Woche "Café-Racer, Scrambler & Co." in Dodenau gefunden. Die Initiatoren Hartmut Ranze und Axel Sassor denken über eine Wiederholung nach.

Dodenau. Aus ganz Deutschland zog es Liebhaber ausgefallener Motorräder ins Edertal: Die Motorrad-Kult-Woche war für die beiden Dodenauer Hoteliers Hartmut Ranze und Axel Sassor ein voller Erfolg. Die Zimmer im Hotel Sassor und dem Biker-Treff Arnold waren ausgebucht, bei der Motorradausstellung am Samstag herrschte den ganzen Tag reges Kommen und Gehen. „Das macht Lust auf mehr“, sagte Hartmut Ranze. Auch Axel Sassor kann sich vorstellen, das Event im nächsten Jahr zu wiederholen.

Entstanden war die Idee, weil die beiden Gastwirte mal etwas gemeinsam machen wollten, zumal sie sogar Nachbarn sind. Auf Vorschlag von MSD (Motorradstraßen Deutschland), einem Internetportal für Motorradfahrer, veranstalteten sie die Motorrad-Kult-Woche. „So etwas gab es hier noch nicht“, sagte Axel Sassor. „Die Idee gefiel und daher probierten sie es aus. Mit dem Ergebnis sind sie ausgesprochen zufrieden.“

Motorräder bestaunt 

Am Samstag erreichte das Motorrad-Treffen, das unter dem Motto „Café Racer, Scrambler & Co“ stand, seinen Höhepunkt. Auf „Schulze Hof“ und vor dem Hotel Sassor stellten die Firmen SW-Motech, Wunderlich, LSL, Bretters Zweiradshop und Rennkuh einige ausgefallene Motorräder aus, die von den zahlreichen Besuchern bestaunt wurden. Neben den Motorrädern gab es auch Stände mit Zubehörteilen und Motorradbekleidung.

Bei der Gestaltung der Maschinen steht die Individualität im Vordergrund. Dass es sich ursprünglich um Serienmodelle handelte, ist bei vielen Motorrädern, wie einer BMW R nineT mit weißem Tank und brauner Ledersitzbank von der Firma Wunderlich aus Sinzig, kaum noch zu sehen. Eines haben die Bikes aber fast alle gemeinsam: Der Stil hat einen Retro-Einschlag, angelehnt an die sogenannten „Café-Racer“ und „Scrambler“ der 60er-Jahre. Markenzeichen sind die grobstolligen Reifen und die hochgezogene Auspuffanlage.

Es gab aber nicht nur aktuelle Maschinen zu sehen, Karl-Heinz Walinski, Sammler von Motorrädern aus Berndorf, hatte zwei Kreidler RS aus den 70er Jahren mitgebracht.

Die ganze Woche lang hatte es verschiedene Motorradtouren ins Umland gegeben, beispielsweise zum Edersee oder in den Westerwald. (jb)

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