Gemeinschaftsprojekt

Dorfkneipe in Röddenau: Helfer stehen am Zapfhahn

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Das Herzstück: Das Team hinter der Theke ist das Herzstück der Dorfkneipe R11 in Röddenau. Die etwa 50 ehrenamtlichen Helfer bewirten die Gäste im neuen Dorftreffpunkt Woche für Woche in wechselnder Besetzung. 

Röddenau. Nach zweimonatiger Probephase hat die Dorfkneipe "R 11" Frankenberger Ortsteil Röddenau offiziell eröffnet. 

Jeden ersten Freitag ist Schnitzeltag, es wird frisches Bier vom Fass ausgeschenkt, an Sonn- und Feiertagen gibt es frischen Kuchen und speziell gerösteten Kaffee: Nach zweimonatiger Probephase ist am Freitagnachmittag in Röddenau die „Dorfkneipe & Café R 11“ offiziell eröffnet worden.

Das Ambiente ist hell und freundlich, modern und gemütlich. Zuvor waren die Räumlichkeiten der früheren „Kegelschänke“ im örtlichen Dorfgemeinschaftshaus mehr als ein Jahr lang komplett saniert und umgebaut worden. „Das Ergebnis mit großen Fenstern und viel Tageslicht kann sich sehen lassen“, freute sich Röddenaus Ortsvorsteher Jens Bornscheuer. Zur Dorfkneipe gehört auch eine Kegelbahn.

Das Besondere an der neuen Gaststätte: Die Kneipe im 1700-Seelen-Dorf wird von etwa 50 ehrenamtlichen Helfern geführt - sie bewirten den neuen Dorftreffpunkt Woche für Woche in wechselnder Besetzung. Ein eventueller Gewinn aus dem Kneipenbetrieb soll der Dorfgemeinschaft zugute kommen. „Das ist der Sinn dieses Projekts“, machte Bornscheuer deutlich: „Wir machen das für den Ort, für die Bürger und die Vereine.“

„Herzlich willkommen“, riefen die beiden Vereinsvorsitzenden Jens Bornscheuer und Busso Herlemann den Gästen bei der Einweihung zu, wobei sie auch einen kurzen Abriss über die Umbauarbeiten gaben. „Die Kneipe ist nicht wiederzuerkennen“, sagte Bornscheuer: „Das hat alles viel Schweiß gekostet.“ Für die vielen Helfer, die von der Planung bis zur Umsetzung der Dorfkneipe mitgewirkt hatten,, gab es großen Beifall der Gäste.

Aus ihrem größten Wunsch machten Bornscheuer und Herlemann keinen Hehl: „Die Dorfkneipe soll ein Erfolgsmodell werden.“ Der Probebetrieb sei schon sehr gut gelaufen. Der besondere Dank der Vorsitzenden galt den vielen Unterstützern wie beispielsweise der Region Burgwald-Ederbergland und dem Berater Gerd Sturm. Für die Zukunft kündigten Bornscheuer und Herlemann bereits einige besondere Events an - unter anderem einen „Promi-Wirt“. Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß sagte dafür spontan schon zu.

„Durch die neue Dorfkneipe erlebt der Ort eine Aufschwungstimmung und ein neues Gemeinschaftsgefühl“, gratulierte der Bürgermeister zur Eröffnung: Es sei wichtig, einen solchen Treffpunkt im Dorf zu haben“, sagte Heß. „Gratulation, alle Achtung. Mit der Dorfkneipe ist in Röddenau etwas Tolles geschaffen worden“, betonte Stefan Schulte als Manager der Region Burgwald-Ederbergland. „Ich bin extrem beeindruckt“, sagte die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg. „Solche Projekte tragen dazu bei, die ländliche Region lebens- und liebenswürdig zu halten“, unterstrich SPD-Kollegin Dr. Daniela Sommer die Bedeutung der neuen Kneipe - ehe zur Einweihung letztlich Schnittchen gereicht wurden. 

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