DRK-Kreisverband stellte geplantes Seniorenzentrum im Frankenberger Teichgelände vor

Der Vorstand des DRK-Kreisverbandes Frankenberg: (von links) Schatzmeister Rainer Opper, Kreisbereitschaftsleiterin Bettina Eckel, Krisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner, Gastrednerin Hannelore Behle (Kreisbeigeordete), Geschäftsführer Christian Peter, Kreisbereitschaftsarzt Dr. Stefan Packebusch, Kreisbereitschaftsleiter Gerhard Finger und Gastredner Norbert Södler (Präsident DRK-Landesverband Hessen). Foto:  mjx

Frankenberg. Die Planungen für ein DRK-Seniorenzentrum im Teichgelände in Frankenberg gibt es seit Anfang des neuen Jahrtausends. Nun will der DRK-Kreisverband Nägel mit Köpfen machen.

„Jetzt sind wir so weit gediehen,dass wir zur Umsetzung kommen können“, sagte DRK-Kreisgeschäftsführer Christian Peter in einer Versammlung des Kreisverbandes am Mittwochabend im Frankenberger DRK-Haus in der Auestraße.

„Wir befinden uns mit der Stadt in Kaufpreisverhandlungen“, berichtete Peter über den aktuellen Stand. Der DRK-Kreisverband sei dabei „auf einem konstruktivem Weg“. Peter geht davon aus, dass ein Kaufvertrag schon Anfang 2016 abgeschlossen werden kann. „Dann werden wir zügig in die Umsetzung des Projektes einsteigen. Was wir in Frankenberg vorhaben, soll im Frühjahr 2016 beginnen.“

DRK-Kreisvorsitzender Dr. Rolf Bluttner nahm in diesem Zusammenhang besonders die Stadt und Bürgermeister Rüdiger Heß in die Pflicht. Heß war Gast der Versammlung: „Wenn die Stadt uns braucht, sind wir da“, sagte Bluttner. Das müsse aber auf Gegenseitigkeit beruhen. „Der Bürgermeister und die Stadt kennen unsere Pläne und wir hoffen, dass wir möglichst schnell zu einem Ergebnis kommen.“

Das neue Seniorenzentrum in unmittelbarer Nähe zum „Weißen Geländer“ und zur Bottendorfer Straße soll 60 Plätze erhalten, darüber hinaus eine Altentagesstätte. In einem zweiten Bauabschnitt sollen in das Projekt acht bis zehn barrierefreie Wohnungen und eine Tagespflege installiert werden. Die voraussichtlichen Baukosten bezifferte Geschäftsführer Peter mit sechs bis sieben Millionen Euro. Die Nachfrage nach Tagespflege steige ständig weiter, sagte Peter und erinnerte daran, dass beispielsweise die Tagespflege im DRK-Seniorenzentrum in Battenberg voll ausgelastet sei. „Wo die Tagespflege zentrumsnah gelegen ist, ist dieses Angebot wichtig für die Bevölkerung und auch für die Kommune.“

Als weiteres Bauprojekt in Frankenberg nannte Peter den Neubau einer Fahrzeughalle im Anschluss an das bestehende DRK-Rettungsdienstgebäude. Diese 800 000 Euro teure Halle solle für die Fahrzeuge des Katastrophenschutzes, des Rettungsdienstes und teilweise auch für die Autos der Sozialstation dienen. Zudem soll dort auch der erste barrierefreie Lehrsaal des Kreisverbandes eingerichtet werden, mit Aufzug und weiteren Büro- und Sozialräumen für den Rettungsdienst.

Peter nannte auch die Zahlen des DRK-Haushalts für das Jahr 2016: Das Haushaltsvolumen beträgt rund 18,3 Millionen Euro – davon 15,4 Millionen im Verwaltungshaushalt und 2,9 Millionen im investiven Vermögenshaushalt.

Weitere Projekte des DRK sind ein Neubau eines „Betreuten Wohnens“ im Hermann-Löns-Weg in Allendorf/Eder sowie ein Mutter-Kind-Heim für junge Mütter in der alten Schule in der Fortstraße in Bromskirchen.

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