Edertalschule: Auch im Sommer wieder eine G8-Klasse

Schnuppern durch die Schule: Gerne machten die Viertklässler eine Stippvisite in den Biologieräumen. Dort wurden sie auch von einem Skelett begrüßt. Fotos: mjx

Frankenberg. Die Frankenberger Edertalschule ist die einzige Schule in Nordhessen, die am Schulversuch G8/G9 teilnimmt. Darauf machte Schulleiter Stefan Hermes aufmerksam.

600 Viertklässler aus umliegenden Grundschulen und ihre Eltern konnten bei einem Tag der offenen Tür einmal für einige Stunden in das Gymnasium „hineinschnuppern“, wie es Hermes formulierte.

Für die gegenwärtigen Viertklässler steht im Sommer der Schulwechsel an - und damit auch die Wahl der neuen Schule. An der Edertalschule werden rund 1100 Schüler unterrichtet, für sie stehen rund 100 Lehrkräfte zur Verfügung.

Abitur in acht oder in neun Jahren ist nach den Worten des Schulleiters aktuell eines der wichtigen Themen an der Edertalschule. In diesem Zusammenhang informierte Hermes, dass die Bildungsgänge G8 und G9 am Frankenberger Gymnasium parallel angeboten werden: „In den fünften und sechsten Klassen sind noch alle Schüler zusammen“, eine Aufteilung gebe es dann nach der sechsten Klasse.

Bedingung für die Einrichtung von G8- und G9-Klassen sei, dass es mindestens eine G8-Klasse mit wiederum mindestens 16 Schülern geben müsse. „Kommt diese Klasse nicht zustande, müssen alle Schüler G8 machen“, sagte Hermes: „Wir sind aber guter Dinge, das zu schaffen.“ Für den kommenden Jahrgang seien beispielsweise bereits 40 Kinder für G8-Klassen vorgeschlagen worden.

Hermes machte auch auf die Vorteile beider Bildungsgänge aufmerksam: Für G8 nannte er beispielsweise kleine Lerngruppen und die Förderung leistungsstarker Schüler. „Zudem sind die Schüler ein Jahr früher mit der Schule fertig.“ Als Vorteile von G9 führte Hermes insbesondere den geringeren Stress, weniger Nachmittagsunterricht und mehr Freizeitmöglichkeiten auf. (mjx)

Welche Schwerpunkte die Schule hat und wie sie sich den Viertklässlern und ihren Eltern präsentierte, lesen Sie in der gedruckten Freitagausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine

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