Enkel von Lichtbildmeister Martin Rothermund übergaben seinen Nachlass

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Erinnerungen, in Bilder gefasst: Den Fotonachlass ihres Großvaters Martin Rothermund übergaben im Frankenberger Stadtarchiv (vorn, von links) die Enkel Marius, Ruth-Sarah und Lars Rothermund. Darüber freuten sich (von links hinten) Karl-Hermann Völker, Dr. Horst Hecker, Dieter Ohlsen, Horst Neugebauer, Rüdiger Heß und Werner Vöhl.

Frankenberg. „Das Stadtarchiv Frankenberg hat mit dem fotografischen Werk von Martin Rothermund einen großen Schatz an zeitgeschichtlich wertvollen Bilddokumenten erhalten.“

Dies erklärte Bürgermeister Rüdiger Heß, als er am Wochenende im Haus am Geismarer Tor den Nachlass des 2009 verstorbenen Lichtbildmeisters offiziell als Geschenk für die Stadt von den Enkeln entgegen nahm. „Dafür sind wir außerordentlich dankbar.“

In den vergangenen Monaten hatten Stadtarchivar Dr. Horst Hecker und Karl-Hermann Völker vom Frankenberger Geschichtsverein gemeinsam mit den Enkeln Marius, Lars und Ruth-Sarah Rothermund das Archiv ihres Großvaters im ehemaligen Fotoatelier auf dem Hinstürz gesichtet und ausgewertet.

Sie konnten dabei in seinen geordneten Regalen nicht nur viele hundert Filmröllchen, Negativtaschen und Papierabzüge sicherstellen, sondern aufgrund der von Martin Rothermund sorgfältig geführten Auftragsbücher bereits viele Bilder identifizieren und zeitlich einordnen.

Was mit Rothermunds Schaufensterdekorationen mit Reportagen, darunter ein Blatt mit Bildern vom Battenberger Ring aus den 1950er-Jahren oder von einem Spaziergang durchs Lengeltal, passierte und wie frühere Weggefährten den Lichtbildner Rothermund beschrieben, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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