Start des im Vorfeld umstrittenen Projekts

Es geht los im Teichfeld: Arbeiten für Röddenauer Baugebiet beginnen am Montag

Im Neubaugebiet „Im Teichfeld“ in Röddenau wird am Montag mit den Erschließungsarbeiten des rund vier Hektar großen Areals begonnen. Beim symbolischen Spatenstich stellte Bürgermeister Rüdiger Heß (4. von links) das Projekt vor. Im Bild: (von links) Hermann Greis (Abwasserwerk), Rainer Hesse (Stadtverordnetenvorsteher), Karl-Heinz Schleiter (Energiegesellschaft Frankenberg), Bürgermeister Rüdiger Heß, Ulrich Mütze (Bauunternehmer), Karsten Dittmar (Bauamtsleiter), Thomas Rampe (Erster Stadtrat) und Ortsvorsteher Jens Bornscheuer.
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Im Neubaugebiet „Im Teichfeld“ in Röddenau wird am Montag mit den Erschließungsarbeiten des rund vier Hektar großen Areals begonnen. Beim symbolischen Spatenstich stellte Bürgermeister Rüdiger Heß (4. von links) das Projekt vor. Im Bild: (von links) Hermann Greis (Abwasserwerk), Rainer Hesse (Stadtverordnetenvorsteher), Karl-Heinz Schleiter (Energiegesellschaft Frankenberg), Bürgermeister Rüdiger Heß, Ulrich Mütze (Bauunternehmer), Karsten Dittmar (Bauamtsleiter), Thomas Rampe (Erster Stadtrat) und Ortsvorsteher Jens Bornscheuer.

Die Arbeiten für das Neubaugebiet Teichfeld in Frankenberg-Röddenau sollen am Montag beginnen.

Röddenau - In den vergangenen Jahren ist viel diskutiert worden über das geplante Baugebiet „Im Teichfeld“ in Röddenau. Mit einem symbolischen Spatenstich wurde am Donnerstag nun offiziell mit den Erschließungsarbeiten des vier Hektar großen Areals begonnen. Am Montag sollen ab der Straße Litzegrund die Tiefbauarbeiten für Kanal, Wasser und Strom starten.

Im dem Neubaugebiet am Ortsrand in Richtung Somplar werden in den nächsten Monaten 42 Bauplätze mit einer Größe zwischen 700 und 900 Quadratmetern entstehen. Bei dem Ortstermin sprach Bürgermeister Heß von einem in dem Stadtteil „lange gehegten Wunsch“.

Für die in unmittelbarer Nähe des Neubaugebiets wohnenden Röddenauer hatte Heß eine aktuelle und vor allem gute Nachricht dabei: „Die Baustellenzufahrt soll über die Kreisstraße Röddenau-Somplar erfolgen. Damit können wir die Anlieger vom Baustellenverkehr entlasten“, teilte Heß mit. Die entsprechende Mitteilung des Landkreises sei am Donnerstagmorgen bei der Stadtverwaltung eingegangen, die Zufahrt zu der Baustelle solle nun in den nächsten Wochen angelegt werden. Die Erschließungsarbeiten wird das Frankenberger Bauunternehmen Mütze ausführen.

Für die 42 Bauplätze gebe es bereits 80 Interessenten, berichtete Heß. Von den 42 Grundstücken gehören nach dem Umlegungsverfahren 31 noch Privatleuten, die verbleibenden elf Plätze der Stadt Frankenberg. Über die Quadratmeterpreise für die städtischen Flächen konnte Bauamtsleiter Karsten Dittmar noch keine Angaben machen; diese Preise müssten vom Parlament beschlossen werden.

Die Erschließungskosten bezifferte der Bürgermeister mit 580 000 Euro – unter anderem sollen zwei Straßen mit einer Fahrbahnbreite von vier Metern und einer Länge von 780 Metern angelegt werden, zudem ein einseitiger und 2,25 Meter breiter geschotterter Gehweg. Für die Straßenbeleuchtung sollen 26 Laternen mit LED-Technik installiert werden.

In Sachen Kanalisation sollen laut Karl-Heinz Schleiter vom Energieversorger EGF 660 Meter Regenwasserkanal, 700 Meter Schmutzwasserkanal und 220 Meter Anschlussleitungen verlegt werden, zudem soll es auch eine Regenrückhaltung mit Kunststoff-Blockspeichern mit einem Fassungsvermögen von 150 Kubikmetern geben. Gesamtkosten rund 775 000 Euro.

„Durch die Regenwasserrückhaltung kommt künftig weniger Wasser aus dem Neubaugebiet als momentan im unversiegelten Zustand“, trat Hermann Greis, der Technische Leiter des Abwasserwerks, Befürchtungen von Anliegern aus den angrenzenden Wohngebieten entgegen, die Kanäle könnten überlastet werden: „Eine Überlastung der Kanäle wird nicht der Fall sein. Es wird eher eine Entlastung geben“, sagte Greis.

„Schön, dass es jetzt losgehen kann. Der Bedarf ist da“, sagte Röddenaus Ortsvorsteher Jens Bornscheuer. Er hofft darauf, dass in dem neuen Baugebiet schon im nächsten Sommer die ersten Eigenheime entstehen können. Das Neubaugebiet werde zur Weiterentwicklung des Dorfes beitragen, meinte der Ortsvorsteher.  mjx

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