Folklore-Festival vom 17. bis 21. Juli

Europeade in Frankenberg: 5133 Teilnehmer angemeldet, aber Helfer fehlen noch

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Die Landjugend Geismar wird als Helfer bei der Europeade in Frankenberg dabei sein.

Frankenberg. Die 5000er-Marke ist geknackt: Für das Trachten- und Folklorefestival Europeade vom 17. bis 21. Juli in Frankenberg haben sich 202 Gruppen mit 5133 Teilnehmern aus ganz Europa angemeldet. Was noch fehlt, sind Helfer und Guides aus der Region.

Die Teilnehmer kommen von Finnland im Norden bis Sizilien im Süden, von Portugal im Westen bis Polen im Osten. Als Gast wird auch eine Gruppe aus dem brasilianischen Blumenau dabei sein. Bei der ersten Europeade in Frankenberg 1994 waren es rund 3500 Teilnehmer. Die 56. Europeade unter dem Motto „Colours of Europe“ ist gleichzeitig der Höhepunkt des Stadtjubiläums „775 Jahre Frankenberg“.

Die Unterbringung der ausländischen Gäste erfolgt insbesondere in der Edertalschule, Hans-Viessmann-Schule, Ortenbergschule, Burgwaldschule und Regenbogenschule. Rund 1000 Teilnehmer sollen in der Gesamtschule Battenberg untergebracht werden, 500 in der Burgwaldkaserne. Die Wigand-Gerstenberg-Schule muss laut Katastrophenschutzplan immer Ausweichquartier für das Kreiskrankenhaus bleiben.

Die heimischen Landjugendgruppen aus Geismar, Haubern und Laisa sind offiziell keine Teilnehmer, sondern Helfer und Führer und werden deshalb auch keine Auftritte auf den Bühnen in der Stadt haben. Sie werden aber bei der Fahnenübergabe, beim Hessenabend und beim Festzug mitwirken. Und sie stellen die „Gesichter der Europeade“: Christin und Marco Hesse aus Haubern sowie Philipp Freitag und Johanna Graß aus Geismar.

„Mit der Europeade soll die Vielfalt der europäischen Kulturen präsentiert und die Freudschaft und Einheit in Europa gefördert werden“, sagt Bürgermeister Rüdiger Heß. Er ist auch der Präsident des Internationalen und des Deutschen Europeadekomitees. Die Schirmherrschaft hat Ministerpräsident Volker Bouffier übernommen.

Die Arena für 3500 Besucher wird auf der Wehrweide aufgebaut, dort werden die Eröffnungsgala am Donnerstag, 18. Juli, und das große Finale am Sonntag, 21. Juli, stattfinden. Auf der Wehrweide soll zudem ein Essenszelt mit rund 1500 Plätzen stehen. In der Stadt werden insgesamt zehn Bühnen aufgebaut: Obermarkt, Untermarkt, Steingasse (Witt Weiden), Fußgängerzone (verschiedene Standorte), Landratsgarten, Frankenberger Tor, Ederufer und Wehrweide.

Für die Großveranstaltung im Sommer haben inzwischen schon viele Vereine ihre Unterstützung zugesagt – neben den heimischen Landjugendgruppen beispielsweise die Frankenberger Karnevalisten. Ab dem 8. Juli soll der Aufbau erfolgen – unter anderem der Betten in den Schulen und der Bühnen auf der Wehrweide und in der Stadt.

Für die Betreuung der ausländischen Gäste sucht die Stadt aber noch „Guides“ ab 14 Jahren. Sie sollen Ansprechpartner für die Europeadeteilnehmer sein. Interessierte können sich per E-Mail an mitmachen@frankenberg.de melden (www.europeade2019.de)

Das Programm:

Mittwoch, 17. Juli: 20 Uhr: Regionaler Begrüßungsabend am Obermarkt; 

Donnerstag, 18. Juli: ab 10 Uhr: Straßenauftritte der Gruppen; 12 Uhr: Eröffnung des Europeadeforums mit Ausstellern am Untermarkt; 18 Uhr: Eröffnungsveranstaltung auf der Wehrweide; 22 Uhr: Europeade by Night im Landratsgarten; 

Freitag, 19. Juli: ab 10 Uhr: Straßenauftritte der Gruppen; 10 Uhr: Konzert von Musikgruppen am Obermarkt; 15 Uhr: Konzert von Kindergruppen; 17 Uhr: Europeadeball für Kinder; 19 Uhr: Chorabend auf der Wehrweide; 22 Uhr: Europeade by Night; 

Samstag, 20. Juli: ab 10 Uhr: Straßenauftritte der Gruppen; 15 Uhr: Große Parade zur Wehrweide; 20 Uhr: Europeadeball Obermarkt; 

Sonntag, 21. Juli: 10 Uhr: Gottesdienst Liebfrauenkirche; 14 Uhr: Abschlussveranstaltung Wehrweide; 20 Uhr: Helferfete

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