Banner an die Stadt Kleipeda übergeben 

Europeade in Frankenberg endet mit emotionaler Abschlussgala

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Die Übergabe der Europeade-Fahne mit den Landjugendgruppen Haubern (links) und Geismar war der emotionale Schlusspunkt der 56. Europeade in Frankenberg.

Frankenberg. Das Folklore-Festival Europeade in Frankenberg ist am Sonntag mit einer sehenswerten und emotionalen Abschlussgala in der Arena auf der Wehrweide zu Ende gegangen. Die Europeade-Fahne wurde an Kleipeda in Litauen übergeben, das die Europeade im nächsten Jahr ausrichtet.

Offizielle Besucherzahlen gibt es nicht, laut Bürgermeister Rüdiger Heß, der auch Präsident des Internationalen Europeade-Komitees ist, dürften die von den Organisatoren erwarteten 100.000 Besucher an den fünf Tagen aber erreicht worden sein. 

Allein bei Eröffnungs- und Abschlussgala waren jeweils 3500 Zuschauer in der ausverkauften Arena, beim Festzug etliche Tausend am Straßenrand, und am Samstagabend haben rund 8000 Menschen auf dem Obermarkt und in den Kneipen den Europeadeball gefeiert. Und nicht zu vergessen die Straßenauftritte: Bei bestem Festival-Wetter war die Innenstadt am Donnerstag, Freitag und Samstag voller Menschen. 

Als Höhepunkt der farbenprächtigen, stimmungsvollen und emotionalen Abschlussgala in der Arena auf der Wehrweide wurde das Europeade-Banner am Sonntag um 17.40 Uhr von den Frankenberger Landjugendgruppen Geismar und Haubern feierlich eingeholt, Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse übergab die orangefarbene Fahne anschließend an Klaipedas Bürgermeister Vytautas Grubilauskas. 

„Das war eine tolle Europeade in einer tollen Stadt. Wir hatten hier wundervolle Tage und wundervolle Nächte mit Tanz und Gesang“, sagte der Bürgermeister aus der Stadt in Litauen. Im nächsten Jahr findet das Europeade-Spektakel vom 5. bis 9. August in der 160.000 Einwohner zählenden Hafenstadt im Baltikum statt. 

Und Grubilauskaus gab gleich einen Vorgeschmack auf die Europeade 2020: Auf der Trompete und mit Sologesang interpretierte er Louis Armstrongs „What a Wonderfull world“. 3500 Zuschauer in der ausverkauften Arena waren begeistert, das kleine Stadion stand Kopf. Eine La Ola wurde gestartet. Und Grubilauskas kam auch nicht um eine Zugabe herum - erstimmte einfach die Europeade-Hymne an. 

Fahnenübergabe von Frankenberg an Kleipeda; von Bürgermeister Rüdiger Heß (rechts, Frankenberg) an seinen Kollegen Vytautas Grubilauskas.

„In den vergangenen fünf Tagen schlug in Frankenberg das pulsierende Herz Europas. In dieser Zeit war Frankenberg die heimliche Kulturhauptstadt Europas“, rief Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß ins große Publikum. Die 211 Gruppen hätten in der Stadt mit ihren Trachten, Tänzen und ihrer Musik ein „lebendiges Europa“ vorgelebt, sagte Heß. „Dafür danken wir euch von ganzem Herzen." In seine Dankesworte bezog er auch die „großzügigen Sponsoren“ mit ein. 

Auch bei der Abschlussgala auf der Wehrweide herrschte gestern Nachmittag wieder eine wunderbare Stimmung. Auf dem Tanzboden boten erneut 2500 Tänzerinnen und Tänzer von mehr als 100 Gruppen fantastische Ausschnitte aus dem Bereich der Folklore. Und in der Arena kamen noch einmal 3500 Menschen zusammen, um den Gästen aus den 23 europäischen Ländern einen tollen Abschied aus Frankenberg zu bieten.

Abschlussgala der Europeade in Frankenberg

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