Politiker nahm 1992 Preis der FDP Waldeck-Frankenberg entgegen

Erinnerungen an verstorbenen Ex-Außenminister: Als Genscher in Frankenberg war

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Frankenberg. Der frühere Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher, der am Freitag gestorben ist, hat auch in Waldeck-Frankenberg Spuren hinterlassen.

So war Genscher zum Beispiel am 24. Oktober 1992 in der Kulturhalle in Frankenberg zu Gast (Foto), um den Landrat-Heinrich-Kohl-Preis der FDP Waldeck-Frankenberg in Empfang zu nehmen.

Das Foto zeigt Genscher (Dritter von rechts) bei seinem Einmarsch in die Halle, rechts daneben gehen Wigand Hecker und der damalige Landtagsabgeordnete Otto Wilke. Hecker war damals der Vorsitzende des Kuratoriums für den Preis, der nach Heinrich Kohl benannt wurde; der FDP-Politiker war unter anderem von 1953 bis 1970 Landrat des eigenständigen Kreises Frankenberg.

Hans-Dietrich Genscher erhielt den Preis, weil er ein „Architekt der deutschen Einheit“ sei und sich für ein friedliches Europa einsetze. In seiner Rede warnte er vor Fremdenhass und Größenwahn.

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