Festakt zum 35. Geburtstag

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Freude am Unterricht: Die Schüler der Hauptstufenklasse 3 der Kegelbergschule.

Als die Kegelbergschule in Frankenberg vor 35 Jahren als Förderschule für geistig, motorisch und körperlich behinderte Kinder und Jugendliche mit dem Unterricht begann, waren es 34 Schüler, die in sieben Unterrichtsräumen unterrichtet und gefördert wurden.

Heute werden etwa 50 Schüler im Alter von sechs bis 20 Jahren an der Kegelbergschule unterrichtet, therapiert und gefördert. Um den Bedürfnissen der veränderten Schülerzahl und den veränderten Anforderungen hinsichtlich der erforderlichen Bildungs-, Erziehungs- und Unterrichtsangebote gerecht werden zu können, wurde im Sommer 2011 damit begonnen, das Schulgebäude umfangreich um- und auszubauen.

Schulfest mit Theaterstück am Freitag

Der größte Teil der Bau- und Sanierungsarbeiten ist abgeschlossen. Zwei Gründe, die Anlass dazu geben, dieses Ereignis mit einem Schulfest zu feiern, das am Freitag, 18. September, um 11.30 Uhr mit einem inklusiven Theaterstück und anschließendem Festakt beginnt.

Bis zum Sommer 2012 wurde das Gebäude um einen zweigeschossigen Massivbau mit Flachdach erweitert. Aus

sieben Unterrichtsräumen sind heute 13 Fach- und Unterrichtsräume geworden. „Wir verfügen nun wieder über eine genügend hohe Anzahl an Klassenräumen, die alle mit einer Küchenzeile ausgestattet sind“, erklärt Schulleiter Harald Vogler.

Fach- und Funktionsräume

Dazu kommen Fachräume, wie Computerraum, ein Kunst- sowie ein Musik- und Theaterraum, zwei Werkräume zur Holz- und Metallverarbeitung. Im Schulgebäude befinden sich Mensa und Cafeteria sowie Funktionsräume wie WC und Hygienebad, ein Physiotherapieraum und eine Schülerküche mit drei Küchenzeilen.

Modern und energetisch auf dem neuesten Stand

Stolz zeigt Schulleiter Harald Vogler den sogenannten Snoezelenraum, ein Therapieraum mit Farb- und Lichtspielen und einem Wasserbett, der es behinderten Menschen ermöglicht, bestimmte Sinne zu animieren und erlebbar zu machen. Gleich daneben befindet sich ein weiterer Therapieraum mit Bodenwippe und Bällchenbad. „Unsere Schule ist nicht nur modern und verfügt über einen erforderlichen Komfort, sondern auch barrierefrei und energetisch auf dem neuesten Stand“, schwärmt Schulleiter Harald Vogler.

Denn neben der Wärmedämmung wurden in weiteren Bauabschnitten Außenhülle, Fenster und Fassade nach neuesten Standards saniert. Die Sanierung und Erweiterung erfolgte während des laufenden Schulbetriebes.

Schwimm- und Therapiebecken

„Eine Besonderheit unserer Schule ist, dass wir über ein eigenes Schwimmbad mit einer durchschnittlichen Wassertemperatur von 32 Grad Celsius verfügen“, lobt Vogler.

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Dieses werde zu Therapiezwecken und zur Erteilung von Schwimmunterricht genutzt. Aktuell wird das Schwimmbad jedoch im dritten Bauabschnitt komplett saniert. Die Außenwände sind bereits entfernt, eine Vertiefung im Boden lässt erahnen, dass dort in wenigen Monaten wieder das Schwimm- und Therapiebecken seinen Platz haben wird. Die Bauarbeiten hierzu sollen voraussichtlich Ostern 2016 abgeschlossen sein.

Für 2017 ist dann die Sanierung der Außenanlagen unter Einbeziehung der Sport- und Spielflächen geplant.

(zek)

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