Film zeigt Energiewende

Klimaschutzmanager laden ins Frankenberger Thalia-Kino ein

Sie laden zum Klimaschutz-Film „Power to Change - die Energierebellion“ ins Frankenberger Thalia-Kino ein: (von links) Bürgermeister Claus Junghenn (Allendorf/Eder), Frankenbergs Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi, der Klimaschutzmanager des Oberen Edertals, Rainer Zollner, Bürgermeister Rüdiger Heß (Frankenberg) und Kinobesitzer Wilhelm Ortwein. Foto: Hoffmeister

Frankenberg. Um die Vision einer demokratischen, nachhaltigen und bezahlbaren Energieversorgung aus 100 Prozent erneuerbaren Rohstoffen geht es in dem Streifen „Power to Change“ – Die Energierebellion“. Regisseur Carl-A. Fechner hat mit seinem Team vier Jahre lang an diesem Filmprojekt gearbeitet, das die Zuschauer ermutigen soll, gemeinsam für eine nachhaltige und gerechte Welt zu kämpfen.

Die Klimaschutzmanager der Stadt Frankenberg, Farima Tehranchi, und des Oberen Edertals, Rainer Zollner, haben diesen Film ins Frankenberger Thalia-Kino geholt. Sie laden, zusammen mit den Bürgermeistern Rüdiger Heß (Frankenberg) und Claus Junghenn (Allendorf/Eder) sowie Kinobesitzer Wilhelm Ortwein für kommenden Donnerstag, 14. April, ab 19.30 Uhr zur Premiere ins Frankenberger Kino ein.

Zuvor gibt es eine kurze Ansprache, danach einen kleinen Sekt-Empfang mit Imbiss im Foyer des Thalia-Kinos.

„Beim Klimaschutz geht es darum, was jeder dazu tun kann“, erklärte Bürgermeister Rüdiger Heß am Beispiel gedämmter Häuser, Eigenstromerzeugung und energiesparender LED-Beleuchtung.

„Wir haben hier schon Fechners Film ,Die 4. Revolution‘ gezeigt. Ganz klar, dass wir auch den neuen Film unterstützen“, sagte Kinobesitzer Wilhelm Ortwein.

Zwischenzeitlich hätten andere Themen – beispielsweise die Flüchtlingskrise – die Schlagzeilen dominiert. Es sei aber wichtig, „das Thema Klimaschutz wieder in den Fokus zu stellen“, sagte der Allendorfer Verwaltungschef Claus Junghenn. „Wir dürfen keinen Vandalismus mit dem Klima betreiben, damit auch nach uns noch viele Generationen auf der Erde leben können.“

Die Vision einer nachhaltigen Energieversorhung müsse keine Vision bleiben, sagte Klimaschutzmanagerin Farima Tehranchi. Der Streifen „Power to Change“ sei kein „trockener Dokumentarfilm, fügte sie hinzu.

„Die Energiewende muss von unten kommen“, ist Rainer Zollner, Klimaschutzmanager für das Obere Edertal, überzeugt. „Jeder Einzelne muss etwas dafür tun.“ Dafür liefere der Film Beispiele.

Info: Der Streifen „Power to Change“ – Die Energierebellion“ soll laut Kinobesitzer Wilhelm Ortwein nach der Premiere am 14. April etwa eine Woche im Thalia-Kino laufen. Der Eintritt kostet sechs Euro.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.