4500 Quadratmeter großes Areal

Firma  FingerHaus in Frankenberg weihte Musterhaus-Park ein

+
Scherenschnitt: Die beiden Finger-Haus-Geschäftsführer Klaus Cronau (links) und Dr. Mathias Schäfer eröffneten am Donn erstag den neuen „Finger-Haus-Park“ in der Auestraße.

Frankenberg - Mit der Stadtvilla „Medley 3.0“, dem Wohlfühlhaus „Juno“ und dem schon im Vorjahr mit Smart-Home-Technik erbauten Musterhaus „Sento“ weihte FingerHaus den Musterhaus-Park in der Auestraße ein.

„Unsere Interessenten wollen ihren Baupartner in seiner Vielfalt auch vor Ort kennenlernen. Die Architektur unserer Häuser soll anfassbar und erlebbar sein“, begründeten die beiden Finger-Haus-Geschäftsführer Klaus Cronau und Dr. Mathias Schäfer die Eröffnung des Musterhaus-Parks. Künftig wolle das Unternehmen mit Musterhäusern auch in der neuen Fertigbauwelt Schwarzwald und auch im Musterhauspark Bad Vilbel vertreten sein.

Unter dem Beifall der Gäste nahmen Cronau und Schäfer den feierlichen Scherenschnitt vor – bei der Feier waren auch die Seniorgeschäftsführer und Mitgesellschafter des Unternehmens dabei. Mit 831 Arbeitnehmern, darunter 78 Ausbzubildende, ist Finger-Haus aktuell einer der größten Arbeitgeber in Frankenberg. Zudem gehört das Unternehmen zu den größten Herstellern von Häusern in Holzfertigbauweise in Deutschland. Nach den Worten der beiden Geschäftsführer lag der Unternehmensumsatz im vergangenen Jahr bei 185 Millionen Euro – „in diesem Jahr steuern wir auf die 200 Millionen Euro zu“.

In das rund 4500 Quadratmeter große Areal hat das Unternehmen einschließlich Einrichtung und Außenanlagen zuletzt 1,5 Millionen Euro investiert. „In den vergangenen drei Jahren haben wir in den Standort, in die Produktion und in unsere Musterhäuser mehr als 20 Millionen Euro angelegt“, berichteten Cronau und Schäfer gegenüber der HNA. Allein in diesem Jahr werde das Unternehmen rund 750 Ein- und Zweifamilienhäuser bauen.

1820 als Zimmereibetrieb gegründet, steht die Marke Finger-Haus nicht nur für Tradition und Erfahrung, sondern auch für innovative Energiekonzepte und inspirierende Architektur. „Diese Entwicklung macht uns sicherlich stolz“, sagte Dr. Mathias Schäfer in einem Pressegespräch. Der Dank des Geschäftsführers galt vor allem den Mitarbeitern: „Das hier ist eine Mannschaftsleistung, zu der jeder seinen Baustein beiträgt“, sagte Schäfer. Finger-Haus habe nicht nur den Generationechsel geschafft, sondern auch fließend mit immer neuen Ideen und Konzepten weitergearbeitet, erinnerte Klaus Cronau an weitere Meilensteine des Firmenerfolgs. Eine Herausforderung der nächsten Jahre sei es vor allem, dem Fachkräftemangel zu begegnen, so Cronau und Schäfer. Ihr Ziel: „Wir wollen uns auf den führenden Championsleague-Plätzen behaupten.“

Allerdings wolle Finger-Haus kein „Massenhersteller“ werden, machten Cronau und Schäfer deutlich: „Wir wollen immer ein gesundes Verhältnis haben zwischen Qualität und Quantität.“

„Das ist der richtige Weg, das läuft wie geschmiert“, sagte Cronau zum Einsatz von Robotern bei der Herstellung der Fertighäuser, beispielsweise beim automatischen Auflegen der Platten. Schon Ende des Jahres solle ein weiterer Prototyp angeschafft werden. „Die Investition lohnt sich“, so Cronau. Überlegungen gebe es auch schon für das automatische Einbringen der Dämmungen: „Das wird in den nächsten zwei Jahren kommen.“

Cronau und Schäfer zum 200. Geburtstag von Fingerhaus im Jahr 2020: „Dabei sollen vor allem unsere Mitarbeiter im Fokus stehen. Ohne unsere Mitarbeiter kann die Firma nicht existieren.“ Mathias Schäfer: „Wir halten es wie bei jedem Geburtstag: Man spricht nicht schon vorher über die Geschenke.“ mjx

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.