Flüchtlinge waren Gastgeber für Lebendigen Adventskalender

In der Gemeinschaftsunterkunft: Die Asylbewerber hatten die Holzhäuser zu sich eingeladen. Foto:  nh

Holzhausen. Das war ein besonderes Türchen des Lebendigen Adventskalenders in Holzhausen: Am 4. Dezember, waren die 16 Asylbewerber in ihrer Gemeinschaftsunterkunft in der Ortsmitte Gastgeber für das Dorf.

Der Anfrage des Kindergottesdienstes, der den Lebendigen Adventskalender in Holzhausen veranstaltet, waren die jungen Männer und Frauen aus Somalia, Eritrea, Afghanistan, Irak, Syrien und dem Kosovo mit ihrer Betreuerin Claudia Schäffer gerne nachgekommen.

Auch wenn der Adventskalender ein eher christlicher Brauch ist, so war der Abend eine gute Gelegenheit, um einmal über den Tellerrand zu schauen, andere Kulturen und Traditionen kennenzulernen und miteinander die Adventszeit zu erleben.

Der Einladung waren viele Holzhäuser gefolgt. Der Pausenraum in der Flüchtlingsunterkunft war komplett belegt. Mit leckeren und typischen Speisen aus Somalia und Eritrea wurden die Gäste verwöhnt. Außerdem haben die Gastgeber typische Tänze vorgetragen.

„Eine rundum gelungene Veranstaltung, aufeinander zuzugehen, auch wenn man in so unterschiedlichen Kulturen und Traditionen lebt“, berichtete das Kindergottesdienst-Team. „Dies hat mit Sicherheit dazu beigetragen, einige Barrieren abzubauen und in Zukunft leichter miteinander umzugehen.“

In Holzhausen waren zuvor bereits der Frauentreff, die Feuerwehr und das Backhausteam Gastgeber beim Lebendigen Adventskalender. Unter anderem laden auch die Burschenschaft, der Kindergottesdienst, die Happy-Trees und Familien zu sich nach Hause ein, um sich gemeinsam auf Weihnachten einzustimmen. (nh/jpa)

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