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Förderverein übergibt 50.000 Euro an das Frankenberger Kreiskrankenhaus

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Von: Susanna Battefeld

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50 000 Euro übergaben Günther Seip (links) und Dr. Harald Schmid vom Förderverein an Krankenhaus Geschäftsführerin Margarete Janson.
50 000 Euro übergaben Günther Seip (links) und Dr. Harald Schmid vom Förderverein an Krankenhaus Geschäftsführerin Margarete Janson. © SUSANNA BATTEFELD

Einen Spendenscheck über 50 000 Euro hat der Vorsitzende des Fördervereins, Dr. Harald Schmid, an die Geschäftsführerin des Frankenberger Kreiskrankenhauses übergeben.

Frankenberg – „Wir freuen uns, dass wir vom Förderverein eine so stattliche Summe an das Kreiskrankenhaus übergeben können“, sagte der Vereinsvorsitzende Dr. Harald Schmid jetzt bei der Übergabe eines symbolischen Schecks über 50 000 Euro an Klinik-Geschäftsführerin Margarete Janson. „Vielen, vielen Dank“, sagte Janson.

Wie in den vergangenen Jahren üblich, unterstützt der Verein zur Förderung des Kreiskrankenhauses Frankenberg dessen Arbeit mit den gesammelten Spenden. „Das Geld geht überwiegend an die Geburtsstation und soll auch für die Schmerztherapie und Anästhesie eingesetzt werden“, teilte Dr. Schmid zu den 50 000 Euro mit. Ein Teil der Summe sei allerdings auch bestimmt für die Bedürfnisse der Mitarbeiter, die „kräftemäßig oft am Limit“ seien, berichtete der ehemalige Chefarzt.

Dank an Unternehmen und Privatleute

Der Vorsitzende dankte in dem Zusammenhang allen Spendern, „auch den regionalen Unternehmen und vielen Privatleuten“. „Ich gehe davon aus, dass das Krankenhaus das Geld gut brauchen kann. Wir wissen, dass mehrere Krankenhäuser mit dem Rücken zur Wand stehen“, sagte Schmid und verwies auf Corona, die Energiekrise und das umstrittene Krankenhausfinanzierungsgesetz. „Der Förderverein kann hier einige Lücken schließen“.

Auch die Politik sei offenbar gewillt, Abhilfe zu schaffen, sagte Schmid. Der Gesundheitsminister habe eingeräumt, dass es „übertrieben worden sei mit der Ökonomie“. Dies könne er nur bestätigen, sagte Dr. Schmid.

„Geburtsstation und Kardiologie dürfen nicht abgebaut werden“

Wichtigste Zielsetzung müsse sein, die medizinische Versorgung vor Ort zu sichern. „Das bedeutet natürlich auch, dass elementare medizinische Leistungen wie die Geburtsstation oder die Kardiologie nicht abgebaut werden dürfen – auch wenn solche Leistungen nicht mehr profitabel sind“, betonte er.

Der Förderverein werde immer Sorge dafür tragen, dass die medizinische Versorgung am Kreiskrankenhaus beibehalten werden kann. „Wir bitten die Bevölkerung, uns auch weiterhin zu unterstützen“, appellierte er.

Kontakt: Tel. 06451/55305. Flyer des Fördervereins unter: krankenhaus-frankenberg.de

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