Termin für Namensverleihung steht noch nicht fest

Frankenberg darf Zusatz Philipp-Soldan-Stadt tragen

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Philipp Soldan, Bildhauer der Reformation: Mit großen Bannern vor dem historischen Rathaus warb die Stadt Frankenberg für die Philipp-Soldan-Ausstellung im vergangenen Jahr.

Frankenberg. In Zukunft wird die Stadt Frankenberg den Namenszusatz Philipp-Soldan-Stadt tragen.

Das geht aus einem Schreiben des Hessischen Innenministers Peter Beuth an die CDU-Landtagsabgeordnete Claudia Ravensburg hervor. Auf HNA-Anfrage bestätigt Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß: „Wir freuen uns natürlich riesig über diese gute Nachricht.“ Momentan befinde man sich in der Terminabsprache für die offizielle Namensverleihung. 

Heß hatte sich schon länger für das Projekt eingesetzt, um das Image der Stadt zu stärken sowie die herausragende Bedeutung des Bildhauers für die Stadtgeschichte zu würdigen. Nach einem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung vom 24. August hatte die Stadt in Wiesbaden einen entsprechenden Antrag gestellt. 

Gemäß der hessischen Gemeindeordnung kommt ein Namenszusatz nur dann in Betracht, wenn dieser Zusatz ein besonderes Charakteristikum der antragstellenden Stadt herausstellt. Das ist laut Innenministerium der Fall. Die fachliche Prüfung habe – unter Einbeziehung des Hessischen Staatsarchiv Marburg – ergeben, dass die Beziehung der Stadt zu Philipp Soldan landesweit ein Alleinstellungsmerkmal sei. 

Philipp Soldan wurde 1500 in Frankenberg geboren. Er war einer der bedeutendsten Bildhauer des deutschsprachigen Raumes im 16. Jahrhundert.

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