Regelung gilt testweise für ein Jahr

Frankenberg: In der Fußgängerzone dürfen jetzt auch Fahrräder fahren

Mit großen Bannern macht die Stadt in der Fußgängerzone auf „Offen für den Radfairkehr“ aufmerksam.
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Mit großen Bannern macht die Stadt in der Fußgängerzone darauf aufmerksam, dass man dort jetzt auch mit de Rad fahren darf und nicht nur schieben muss.

In Frankenberg ist es jetzt offiziell erlaubt, mit dem Fahrrad durch die Fußgängerzone zu fahren – und nicht nur zu schieben. Wie für den Lieferverkehr gilt für Fahrräder Schrittgeschwindigkeit.

Frankenberg - Die Öffnung gilt seit dem 1. September 2021 und, wie berichtet, zunächst testweise für ein Jahr. Unter dem Motto „Offen für den Radfairkehr“ und mit großen Bannern wirbt die Stadt für gegenseitige Rücksichtnahme und angepasstes Fahrverhalten. „Gerade Geschwindigkeit und Abstand beeinflussen das Sicherheitsgefühl enorm. Und in der Fußgängerzone sollen sich schließlich alle Menschen sicher fühlen“, sagt Bürgermeister Rüdiger Heß.

Große Banner werben am oberen und unteren Ende der Fußgängerzone sowie am Wasserpark für angepasstes Verhalten und ein rücksichtsvolles Miteinander. In den nächsten Wochen macht eine Geschwindigkeitsmessanlage Radler zusätzlich auf die gefahrene Geschwindigkeit aufmerksam und in vielen Geschäften liegen Infoflyer aus. „Die Öffnung ist durchaus auch eine Chance für die Fußgängerzone“, sagt Heß.

Die Öffnung ist eine von zahlreichen Maßnahmen aus dem 2020 vom Parlament beschlossenen Radverkehrskonzept der Stadt und folge der Empfehlung der Fachleute, teilt die Stadt mit. Das Radverkehrskonzept orientiert sich an einem festgelegten Zielnetz, dem sich die Stadt Maßnahme für Maßnahme annähert. Innerhalb des Konzepts gilt die Fußgängerzone als Nebenroute. Sie sei dennoch eine wichtige Achse durch die Stadt und für viele Menschen der direkteste Weg im Alltag, insbesondere zu den dortigen Geschäften und zur Gastronomie.

Auch in Zukunft wolle die Stadt weitere geplante Maßnahmen umsetzen und die Nahmobilität in der Stadt stärken. Es gehe dabei darum, innerstädtische Wege für Fußgänger und Radfahrer attraktiver zu machen sowie direktere Wegeverbindungen für den Alltag der Frankenberger zu schaffen.

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