MINT-Messe

Nachwuchswissenschaftler der Frankenberger Edertalschule stellten ihre Arbeit vor 

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Hauttypen-Test: Alles über verschiedene Hauttypen erfuhren die Besucher der Mint-Messe bei (von links) Julian Burghammer (Klasse 9d), Lea Schneider (9e), Celine Grüne (9e) und Kira Pfuhl (9e).

Frankenberg. Bei einer "MINT-Messe" für die Bereiche Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften haben rund 100 Nachwuchswissenschaftler der Frankenberger Edertalschule Ergebnisse ihrer Arbeit vorgestellt.

Schöne Bescherung für die Frankenberger Edertalschule: Für ihr „großes Engagement bei der Förderung der Schüler im Fach Chemie“ wurde das Gymnasium vom „Fonds der Chemischen Industrie“ mit Sitz in Frankfurt/Main mit einem Preise in Höhe von 5000 Euro ausgezeichnet.

Anlässlich der „MINT-Messe“ für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik überreichte Schulleiter Claus-Hartwig Otto die von der Chemischen Industrie ausgestellte Urkunde für den ersten Preis in Deutschland an die Fachlehrer Björn Croll und Andreas Evers. „Die Naturwissenschaft ist nicht nur hochinteressant, sondern macht auch viel Spaß“, sagte Otto.

Die Messe war wieder eine Leistungsschau: Rund 100 Nachwuchswissenschaftler aller Jahrgangsstufen präsentierten den etwa 300 Besuchern an ihren Ständen verblüffende Experimente und interessante Inhalte ihrer Arbeit. „Fast ein Jahr lang haben die Jugendlichen gebastelt und experimentiert, um ihre Arbeiten zeigen zu können. Hinter den Projekten steckt unglaublich viel Arbeit“, sagte Chemie-Lehrer Björn Croll. Die Messe hatte er zusammen mit seinen Kollegen Oliver Blinn, Bernhard Stark und Andreas Heß organisiert.

Röntgenstrahlen: Damit beschäftigten sich bei der MINT-Messe der Edertalschule (von links) Julia Dengler, Lea Huhn und Sören Müller. Alle drei sind im Leistungskurs Physik.

Bereits seit vier Jahren ist das Frankenberger Gymnasium Schule mit dem Schwerpunkt MINT und damit auch Teil des bundesweiten MINT-Exzellenz-Schulnetzwerkes. „Um in diesem Netzwerk Mitglied sein zu können, muss man sehr hohe Bedingungen erfüllen“, erklärte Croll. Das Geld aus dem Topf der Chemischen Industrie solle daher gezielt für den Chemieunterricht verwendet werden – konkret für weitere Chemikalien und Materialien, um den experimentellen Unterricht weiter unterstützen zu können.

Drei Schülergruppen trugen zunächst anschaulich ihre jüngsten Forschungsergebnisse vor. Dann konnten die Stände der Schüler mit verschiedensten naturwissenschaftli8hen Themen besichtigt werden. Zu guter Letzt stand noch ein lustiger Wettbewerb auf dem Programm: Es wurde der Teilnehmer gekürt, dessen Papierflieger am längsten in der Luft blieb.

Über „Mikroplastik“ referierten Laura Bradschetl und Sarah Kuhnhenn, das Thema „Röntgenstrahlung“ behandelten Robin Kroh und Julian Gonther - und über ihre Erfahrungen am internationalen „Stemminar“ in Liverpool berichteten Moritz Delavier und Lukas Bressler. Den „Papierflieger-Wettbewerb“ gewann schließlich Jonas Müller - sein Flieger blieb viereinhalb Sekunden in der Luft. (mjx)

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