Bauarbeiten dauern bis Sommer 2020

Mehr Platz für Fußgänger: So soll die Uferstraße in Frankenberg aussehen

+
Auf dem Foto mit Bürgermeister Rüdiger Heß (links) und Bauamtsleiter Karsten Dittmar ist im Hintergrund zu sehen, wie die Uferstraße zukünftig aufgeteilt sein wird: (von links) Promenade für Fußgänger und Radfahrer, Parkstreifen, Fahrbahn, Parkstreifen und Gehweg.

Die Uferstraße in Frankenberg wird seit Sommer saniert und umgebaut. Wir haben uns die Baustelle mal angesehen. 

Für Fahrzeuge ist die Frankenberger Uferstraße seit vier Monaten gesperrt; wer die Baustelle aber als Fußgänger über den Ederuferpark oder den Wasserpark besichtigt, sieht schon, wie die Straße aussehen soll. Rand- und Pflastersteine sind schon verlegt, die Einteilung in Park-, Geh- und Fahrstreifen schon erkennbar.

„Die neue Uferstraße wird der Stadt ein neues Gesicht geben“, sagt Bürgermeister Rüdiger Heß. Neu heißt: mehr Grün, weniger Asphalt und vor allem freier Blick und Zugang zur Eder. „Ich bin schon von vielen angesprochen worden, wie toll das wird“, sagt Heß.

Abgesenkt, gekippt und das alles reibungslos 

Um die Uferstraße und damit die Innenstadt zur Eder zu öffnen, wurde die Straße teilweise abgesenkt – am Parkhaus um gut zwei Meter, berichtet Bauamtsleiter Karsten Dittmar. Und die ehemalige Bundesstraße wurde zur Eder hin gekippt.

Arbeiter haben die Randsteine für die Parkflächen und Gehwege gesetzt.

Das und alle anderen Arbeiten hätten bisher reibungslos geklappt, sagt Dittmar und dankt allen beteiligten Firmen – allen voran der Arbeitsgemeinschaft Wachenfeld/Rohde aus Korbach. Polier Stefan Krume von Wachenfeld spricht von einem guten Miteinander. 

Krume koordiniert die Kolonnen für die Arbeiten. Aktuell werden Randsteine und Pflaster verlegt und der Straßenbau vorbereitet. Geplant ist, die Fahrbahn in der Woche vor Weihnachten zu asphaltieren, sagt Dittmar. 

Dieses Jahr wird hier kein Verkehr mehr fließen 

Weil dann weiter an den Nebenanlagen gearbeitet wird, wird die Straße in diesem Jahr nicht mehr für den Verkehr freigegeben.

Zu den Nebenanlagen gehören auch 60 neue Bäume, die als Allee in drei Reihen entlang der Uferstraße gepflanzt werden – die ersten stehen bereits. Die Stadt hat sich für Sohpora entschieden, Schnurbäume; die seien Hitze resistent und als Spätblüher gut für die Bienen, sagt Dittmar.

An der Kanton-Brou-Straße wird bereits der Bau des neuen Kreisels vorbereitet. Durchmesser: 32 Meter.

Auch die Promenade am Ederuferpark ist schon fertig, der breite Weg wird noch für Fußgänger und Radfahrer markiert. Dort, wo ab Frühjahr die neue Brücke von der Wehrweide über den Walkegraben zur Uferstraße führen wird, wurde bereits mit dem Bau einer Radfahrer-Station begonnen: mit Abstellbügeln, Schließfächern, Ladestationen und Infotafeln. Daneben wird auch wieder die Bushaltestelle eingerichtet, die für den Straßenumbau abgebaut wurde.

Bus-Sonderfahrplan läuft auch ohne Probleme 

Der Bus-Sonderfahrplan laufe ohne Probleme, berichtet Heß. Auch die Umleitungsregelung für den Straßenverkehr funktioniere. „Das ist natürlich eine Belastung für die anderen Straßen, aber es war nur mit Vollsperrung möglich“, sagt der Bürgermeister. Er dankt auch den Anliegern, „die viel zugelassen und ertragen haben“.

Die neuen Bäume wurden schon gepflanzt – hier Maximilian Drobe von der Firma Balzer aus Buchenau.

„Das Ende ist absehbar“, sagt Heß. Nächster Bauabschnitt wird im Frühjahr der Kreisel zur Kanton-Brou-Straße, der schon vorbereitet wird. Im Juli 2020 soll dann zwischen Sparkasse und Wilhelmstraße alles fertig sein.

An der Kreuzung Uferstraße/Jahnstraße wird übrigens kein Kreisel gebaut, sagt Karsten Dittmar. Zum einen wegen der Bahnschiene, aber vor allem, weil es dort verschiedene Fußgängerüberwege gebe und – anders als beim Kreisel in der Bottendorfer Straße – permanent Fußgängerverkehr.

Auf stadtsanierung-frankenberg.de gibt es weitere Infos zum Umbau der Uferstraße und Webcams von der Baustelle.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.