Heimischer Renaissance-Künstler 

Frankenberg soll im Ortsnamen den Zusatz „Philipp-Soldan-Stadt“ erhalten

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Philipp Soldan, Bildhauer der Reformation: Mit großen Bannern vor dem historischen Rathaus wirbt die Stadt Frankenberg derzeit für die Philipp-Soldan-Ausstellung. Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Rüdiger Heß soll die Stadt im Ortsnamen bald den Zusatz „Philipp-Soldan-Stadt“ erhalten. 

Frankenberg. Diese Städte und ihre Namen kennt jeder: Kassel ist die documenta-Stadt, Hünfeld die Konrad-Zuse-Stadt, Korbach die Hansestadt und Marburg die Universitätsstadt. Nach den Vorstellungen von Bürgermeister Rüdiger Heß soll nun auch Frankenberg bald einen prägnanten Zusatz zum Ortsnamen erhalten: Philipp-Soldan-Stadt.

Das heißt konkret: Aus Frankenberg soll die „Philipp-Soldan-Stadt Frankenberg“ werden. „Wir wollen für unsere liebenswerte Stadt ein neues und modernes Image erreichen“, sagt Heß.

„Der Renaissance-Künstler Philipp Soldan ist eine der bedeutendsten Persönlichkeiten in der Frankenberger Stadtgeschichte, er ist ein großer Sohn unserer Stadt“, begründet Bürgermeister Heß seinen Vorstoß.

Der Bildhauer, Baumeister, Formschneider, Holzschnitzer und Maler Philipp Soldan habe seine Werke schon zu Lebzeiten immer selbstbewusst in den Mittelpunkt gestellt, erinnert er.

Letzter Auslöser für die Initiative sei dann aber die Philipp-Soldan-Ausstellung gewesen, die in diesem Sommer an mehreren Stätten in Frankenberg zu sehen ist. „Von Fachleuten wird Philipp Soldan auch als der Cranach von Frankenberg bezeichnet“, beschreibt Heß in diesem Zusammenhang die Bedeutung des Frankenberger Künstlers.

Lucas Cranach der Ältere (1472 – 1553) war einer der bedeutendsten Maler und Grafiker der Renaissance, er regte auch Philipp Soldan (1500 – 1569) zu seinen künstlerischen Werken an. (mjx)

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