300 fantasievoll kostümierte Narren bei Prunksitzung

In Frankenberg tanzten Enten und Elfen

Am Ende gab es einen Konfettiregen (von links): Florian Horstschäfer, Andre Bastet, Timo Maurer, Udo Schmidt, Michael Bossert, Frank Ayora Escandell und Tobias Truss. Fotos: mjx

Frankenberg. Rund 300 Gäste kamen zur Prunksitzung in der Frankenberger Ederberglandhalle

Der Flashmob tobte, die Gardemädchen tanzten, in der Bütt standen ein Rappler und ein Ratsherr und im Elferrat saßen auch zwei Frauen: In der Ederberglandhalle feierten die Burgwaldnarren mit 300 fantasievoll kostümierte Narren eine Prunksitzung.

Höchstes Lob gab es am Ende aus berufenem Munde: „Ihr wart ein heißes Publikum“, rief Oliver Löw ins Narrenvolk. „Der Karneval hat sich in Frankenberg wieder etabliert“, freute sich der Sitzungspräsident.

„Auf geht‘s, jetzt ist‘s wieder soweit“, genossen die Burgwaldfunken mit ihrem Gardetanz das Bad in der Menge. Als Meister der scharfen Rede entpuppte sich der „Rappler“ Harald Lauterbach. „Ein neues Pflaster bringt noch keine Kunden, neues Leben muss da rein“, beurteilte er die aktuelle Lage in der Fußgängerzone.

Karnevalsitzung in Frankenberg

Bürgermeister Rüdiger Heß stand als Ratsherr in der Bütt. Er kündigte das neueste Projekt der Stadt an: „Wo Iller und der Mones stehen, wird künftig Wasser abwärts gehen.“ Zum Thema Wasser passte dann auch der Tanz mit den „Enten von Frankenberg“. Dabei präsentierte sich der närrische Nachwuchs.

Die Burgwaldwald-Gruftie-Panzerknacker ließen das Geld mitgehen - frei nach „Es ist alles nur geklaut“. Garanten für guten Gesang waren Pia Bornscheuer mit „Ich will keine Schokolade“ sowie Petra Messner mit ihren Töchtern Kim und Jaqueline. Mit „Proud Mary“ präsentierten sie ein Medley von Tina Turner. Petra Messner stand zusammen mit Angelika Becker schon mit 13 Jahren beim Frankenberger Karneval auf der Bühne.

Die „Burgwaldspatzen“ ließen musikalisch so manche Bombe platzen. Über die Folgen eines Stadionbesuchs berichteten Hans-Jürgen und Oliver Löw. „Frauen in den Wechseljahren“ thematisierten Heidi und Sarah Chaborski. Tänze präsentierten auch die Candy-Girls und die Wild-Flames. Letztlich begeisterte das Männerballett „Ederelfen“. Dabei regnete es Konfetti auf die Bühne. (mjx)

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