Er engagiert sich für die Städtepartnerschaft

Frankenberg verleiht den ersten Soldan-Preis an den Sachsen Pöhnisch

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Philipp-Soldan-Preis: Zum ersten Preisträger wurde Peter Pöhnisch (Mitte) aus Frankenberg/Sachsen gekürt. Es gratulierten (von links): Stadtverordnetenvorsteher Rainer Hesse, Bürgermeister Rüdiger Heß, Kreistagsabgeordnete Ruth Piro-Klein (in Zisterzienserinnen-Bekleidung) und der Vorsitzende der Partnerschaftsvereinigung Frankenberg/Eder, Erhard Wagner. 

Frankenberg. Die Stadt Frankenberg hat Peter Pöhnisch aus Frankenberg/Sachsen für  sein Engagement um die Städtepartnerschaft mit Frankenberg/Eder mit dem erstmals verliehenen Philipp-Soldan-Preis ausgezeichnet. 

Frankenberg. Im Hintergrund waren virtuell einige der großen Werke von Philipp Soldan, dem in Frankenberger geborenen Bildhauer der Renaissance, zu sehen: eine guss-eiserne Ofenplatte, die Knaggen am Frankenberger Rathaus aus dem 16. Jahrhundert oder die kunstvoll geschnitzten Balkenköpfe, die einst die Frankenberger Liebfrauenkirche zierten: Im schönen Ambiente der Mauritiuskapelle im früheren Kloster St. Georgenberg verlieh die Stadt Frankenberg am Samstag erstmals den neu geschaffenen Philipp-Soldan-Preis.

Seit Mai trägt Frankenberg den Namenszusatz Philipp-Soldan-Stadt zu Ehren des spätgotischen Steinmetzes, Formenschneiders und Baumeisters Philipp Soldan. Der erste Soldan-Preisträger ist Peter Pöhnisch aus der Partnerschaftsstadt Frankenberg in Sachsen. Die Auszeichnung nahm Frankenbergs Bürgermeister Rüdiger Heß vor, Gäste waren etliche heimische Lokalpolitiker sowie Mitglieder der Partnerschaftsvereinigung aus dem befreundeten Frankenberg in Sachsen.

„Mit dem Philipp-Soldan-Preis wollen wir Menschen auszeichnen, die sich im künstlerischen, kulturellen oder persönlichen Bereich um die Stadt Frankenberg verdient gemacht haben“, erklärte der Bürgermeister. „Peter Pöhnisch hat sich ganz besonders um die partnerschaftlichen Beziehungen der beiden Städte Frankenberg/Eder und Frankenberg/Sachsen verdient gemacht“, sprach Heß dem früheren Beigeordneten der Stadt Frankenberg/Sachsen „Dank und Anerkennung für die geleistete Arbeit“ aus.

Dabei machte der Bürgermeister deutlich, dass gerade die Partnerschaft zwischen den beiden deutschen Städten mit dem Namen Frankenberg eine „ganz wichtige Institution“ sei. „Die Städtepartnerschaft zwischen Frankenberg/Eder und Frankenberg Sachsen gibt es nun schon seit Februar 1990“, erinnerte Heß – und schon seit den Anfängen vor 28 Jahren habe sich Peter Pöhnisch mit viel Herzblut für diese Beziehung begeistert und engagiert.

„Ich bin überwältigt und fühle mich geehrt“, bedankte sich Pöhnisch für den Preis. Dabei machte der 70-Jährige deutlich, dass er den Preis auch stellvertretend für „alle Mitstreiter der Partnerschaftsvereinigung“ entgegennehme. Sein Ziel sei es, die Partnerschaft hoch zuhalten und weiterhin mit Leben zu erfüllen: „Die Termine für 2019 haben wir schon ins Auge gefasst.“

Als Nonne verkleidet und als „letzte Ordensfrau des Klosters“ überbrachte Kreistagsabgeordnete Ruth Piro-Klein die Glückwünsche des Kreistages des Landkreises. „Die Partnerschaft mit Städten in ganz Europa ist gerade heutzutage besonders wichtig“, sagte Erhard Wagner, der Vorsitzende der Parterschaftsvereinigung Frankenberg.

Termine:Die Eröffnung der Landesgartenschau in Frankenberg/Sachsen findet am 20. April statt. Abordnungen aus Sachsen werden zur 775-Jahr-Feier und auch zur Europeade vom 17. bis 21. Juli 2019 in die Ederstadt kommen.

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