Internationales Flair

Frankenberg bewirbt sich um Folklorefestival Europeade 2019

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Europeade-Teilnehmer: Die heimischen Landjugendgruppen nehmen regelmäßig an den Europeade-Festivals in ganz Europa teil. Sie wünschen sich das Festival auch wieder in Frankenberg. Im Bild: die ehemalige Rapsblütenkönigin Carolin Schmidtmann und Armin Hesse von der Landjugend Haubern bei einem Volkstanz. 

Frankenberg. Genau 25 Jahre nach der Europeade 1994 in Frankenberg will die Stadt das größte europäische Trachten- und Folklorefestival im Jahr 2019 ausrichten.

Das hat die Stadtverordnetenversammlung in ihrer Sitzung am Donnerstagabend mit großer Mehrheit in der Ederberglandhalle beschlossen - es gab nur eine Gegenstimme aus den Reihen der Grünen-Fraktion. 

Die Frankenberger Stadtverordneten haben den Weg frei gemacht - sie wollen internationales Flair in die Stadt holen und Frankenberg 2019 zur Kulturhauptstadt in Sachen Volkstanz, Volksmusik und Trachten machen. 

 Die offizielle Bewerbung der Stadt für die Europeade 2019 wird Bürgermeister Rüdiger Heß in der kommenden Woche an das internationale Europeade-Komitee richten - Heß ist Präsident des Deutschen Europeade Komitees und Mitglied des Internationalen Europeade-Komitees.

Für die Ausrichtung des Festivals in drei Jahren gibt es zwar noch weitere Bewerber wie Gotha im benachbarten Bundesland Thüringen, Leeuwarden im Norden der Niederlande und Klaipeda in Litauen: Der Stadt Frankenberg werden aber beste Aussichten eingeräumt, nach 1994 erneut den Zuschlag für die Ausrichtung dieses Folklore-Spektakels zu bekommen. „Ich werde alles daran setzen, dass Frankenberg 2019 wieder Europeade-Stadt wird“, sagte Heß.

Vor 25 Jahren fand die Europeade anlässlich der 750-Jahr-Feier der Stadt Frankenberg statt, 2019 soll das Trachten- und Folkloretreffen nun ein Höhepunkt beim 775-jährigen Bestehen der Stadt werden. (mjx)

Wie Frankenberger Stadtverordnete eine erneute Europeade in Frankenberg beurteilen, lesen Sie in der gedruckten Samstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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