Corona in Songs verarbeitet

Frankenberger Band Burning Amp veröffentlicht zweite CD

Die Frankenberger Band Burning Amp in ihrem Proberaum in Viermünden: (von links) Ralf Lenz, Brian Lenz, Christian Löer und Frank Jirmann.
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Die Frankenberger Band Burning Amp in ihrem Proberaum in Viermünden: (von links) Ralf Lenz, Brian Lenz, Christian Löer und Frank Jirmann.

„Es knallt richtig“, sagt der Gitarrist Ralf Lenz zum zweiten Album „Like A Rock“. Die Rock-Band Burning Amp bringt das Album am kommenden Freitag, 27. August, heraus. 2019 erschien das erste Album „Dead End Road“.

Viermünden – Die vierköpfige Band, die ihren Proberaum in Viermünden hat, ist bekannt für ihre Hard-Rock- und Heavy-Metal-Musik. „Dadurch, dass wir klassische Rockmusik mit vielen modernen Einflüssen mischen, heben wir uns von anderen Bands ab“, sagt Sänger und Gitarrist Christian Löer. Das zweite Album spiegele genau das wider. „Jeder der elf Songs ist anders – es geht von richtig harter Metal-Musik bis hin zur Ballade“, sagt Löer. Es sei einfach ein vielseitiges Album, bei dem für jeden, was dabei sei, bestätigen Schlagzeuger Brian Lenz, Sohn von Ralf Lenz, und Bassist Frank Jirmann.

Das Album wurde in Zusammenarbeit mit dem Label STF-Records und dem Gerna Tonstudio in Kamen produziert. Von Anfang November 2020 bis Ende März diesen Jahres saß die Band an dem Album. Die Songs schreiben Christian Löer und Ralf Lenz. Die anderen zwei Bandmitglieder machen dann den Feinschliff, erklärt Löer. „In diesem Album haben wir es auch geschafft unseren ganz eigenen Sound zu kreieren und klingen nicht wie jede Band aus dem Radio“, sagt Ralf Lenz.

Die Corona-Pandemie habe die Musiker allerdings auch sehr eingeschränkt. „Für Live-Auftritte war die Pandemie eine Handbremse“, sagt Brian Lenz. Doch die Bandmitglieder sind sich einig, dass sie sich dadurch komplett auf das zweite Album konzentrieren konnten, „das hat dem Album wirklich gut getan“, sagt der Sänger.

„Virus“ heißt ein Lied auf dem Album. „In diesem Song habe ich vor allem die Corona-Pandemie verarbeitet – einfach was mich belastet und stört“, sagt Ralf Lenz. Die Songs würden alle auf Situationen aus den Leben der vier Musiker beruhen – sowohl Negatives als auch Positives verarbeiten sie in ihrer Musik. „Wir haben dem Publikum schließlich was zu sagen“, sagt Frank Jirmann.

Auf dem Cover des Albums, was Brian Lenz gestaltet hat, ist passend zum Titel „Like A Rock“ ein Felsen im Meer abgebildet. Darauf steht eine Person und hält eine Gitarre in der Hand.

Wie geht es jetzt weiter für die Band? „Wir starten jetzt endlich wieder mit Auftritten“, sagt der Gitarrist. Am Samstag, 28. August, ist schon der erste Auftritt. In Matze’s Rockbar in Reinhardshausen wird die Band zum ersten Mal Lieder aus dem zweiten Album ihrem Publikum präsentieren. Beginn ist um 19.30 Uhr.

Außerdem habe die Band noch eine Release-Tour für das zweite Album geplant. „Wir wissen wegen der Entwicklung der Pandemie noch nicht, ob wir Ende diesen Jahres oder Anfang nächsten Jahres mit der Tour starten können“, sagt Lenz. Dann werden sie unter anderem in Deutschland, Belgien, Spanien und Russland spielen.

10 Jahre Frankenberger Band Burning Amp

Die Frankenberger Band Burning Amp mit den Musikern Ralf Lenz (Gitarre), Christian Löer (Gesang und Gitarre), Brian Lenz (Schlagzeug) und Frank Jirmann (Bass) hat sich 2011 gegründet. „Wir haben dieses Jahr 10-jähriges Bestehen“, sagt Ralf Lenz. Er überlegte sich damals, zusammen mit seinem Sohn Brian, eine Band zu gründen. „Ich dachte mir, es wäre cool, mit mehreren Leuten Musik zu machen“, sagt Lenz. Über eine Musikbörse haben die zwei dann den Bassisten und Sänger gefunden. Dann fehlte nur noch der Band-Name. „Unser Publikum hatte uns gesagt, dass wenn wir spielen, würde der Verstärker brennen, und so ist schnell der Name Burning Amp entstanden“, sagt Lenz.

(Lea Beckmann)

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