Frankenberger Beachvolleyball-Anlage eingeweiht

Eröffnung der Frankenberger Beachvolleyball-Anlage: (vorn von links) Werner Schüttler und Hans Zink als Vertreter der Sparkasse (mit Sparschwein) sowie Klaus Hartmann, Vorsitzender des TSV Frankenberg. Dahinter (von links) Thomas Ochs und Kornelia Hornig (TSV Frankenberg), Bürgermeister Rüdiger Heß, Bauunternehmer Ulrich Mütze, Bauamtsleiter Karsten Dittmar, Peter Morrison (TSV Frankenberg), Gerd Dewender (Sportkreis Waldeck-Frankenberg). Foto: Hoffmeister

Das ging schnell: Nach nur zweieinhalb Monaten Bauzeit wurde die neue Frankenberger Beachvolleyball-Anlage mit vier Spielfeldern eingeweiht.

Frankenberg. Mit dem Landeswettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“, an dem acht Schulmannschaften aus Hessen teilnahmen, hat der TSV Frankenberg seine neue Beachvolleyball-Anlage am Ederstadion eingeweiht. Nach zweieinhalbmonatiger Bauzeit ist die Vier-Felder-Anlage zwar noch nicht komplett fertig, aber voll bespielbar. Rund 156 000 Euro hat das Projekt gekostet. Etwa die Hälfte davon muss der TSV nach den Worten seines Vorsitzenden Klaus Hartmann selbst aufbringen.

Seinen Dank richtete Hartmann an erster Stelle an die Mitglieder der Frankenberger Volleyball-Abteilung mit Spartenleiter Uwe Burkard, die „mehrere hundert Arbeitsstunden“ an Eigenleistung erbracht habe. Dank sagte Hartmann aber auch der Baufirma Mütze sowie der Stadt Frankenberg.

Grund für den Neubau der Beach-Anlage ist die Tatsache, dass die Stadt die Flächen der bisherigen Anlage im Teichgelände an das Deutsche Rote Kreuz verkauft hat, das dort für sechs Millionen Euro ein Seniorenzentrum bauen will. Darüber hinaus war die Drainage im Teichgelände defekt. Deshalb waren die alten Beach-Felder kaum noch zu bespielen.

Mit dem Landesentscheid „Jugend trainiert für Olympia“ hatte die neue Beachvolleyball-Anlage am Mittwoch ihren ersten Härtetest zu bestehen. Gespielt wurde auf „700 Tonnen feinstem Main-Sand“, wie Hartmann sagte. Nächster Höhepunkt sind die Hessischen Meisterschaften der U17, bei der die Frankenberger Volleyballer laut Hartmann „ein Wörtchen mitreden“ wollen. In seinem Grußwort zur Eröffnung unterstrich Bürgermeister Rüdiger Heß die Stellung Frankenbergs als „Hochburg“ im Beachvolleyball.

„Wir engagieren uns für die Region, für die Vereine und besonders für die Jugend“, sagte Werner Schüttler, Bereichsdirektor Gewerbekundenberatung bei der Sparkasse Waldeck-Frankenberg. Zusammen mit seinem Kollegen Hans Zink, der früher selbst erfolgreich Volleyball spielte, überreichte Schüttler ein rotes Sparschwein. Denn die Sparkasse ist Hauptsponsor und Namensgeber der „Sparkassen-Beach-Arena“. Durch öffentliche Fördermittel, Eigenleistungen und Sponsoren sind laut Klaus Hartmann inzwischen 85 Prozent der Gesamtkosten gesichert.

Die neue Beach-Anlage ist praktisch schon bis Ende August ausgebucht. Ein weiterer wichtiger Termin ist der Sparkassen-Beach-Cup vom 7. bis 9. Juli. Neben einem Feld auf dem Obermarkt werden alle vier neuen Felder am Stadion für den Beach-Cup benötigt.

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