Frankenberger Fußgängerzone: Umbau startet in diesem Jahr

Frankenberg. Mit etwa einem Jahr Verzögerung soll in diesem Jahr die Sanierung der Frankenberger Fußgängerzone beginnen.

Die Verspätung erklärt sich damit, dass die Stadt auf Fördergeld gewartet hat: 666 000 Euro für den Bereich zwischen Thonet-Brunnen und Iller-und-Mones-Platz sind nun bewilligt.

Die HNA fasst die wichtigsten Fakten der 2,3 Millionen Euro teuren Sanierung zusammen und stellt erstmals den Plan zur Umgestaltung genauer vor, den Bürgermeister Rüdiger Heß auf unserem Foto in Händen hält.

Warum muss die Fußgängerzone eigentlich saniert werden?

Die Stadt hat ein Gutachten erstellen lassen, das zeige, dass der Straßenbelag und der Unterbau kaputt sind, sagt Bürgermeister Rüdiger Heß. Auch die Straßenentwässerung sei in einem schlechten Zustand. In den vergangenen Jahren musste das rund 40 Jahre alte Pflaster stellenweise immer wieder ersetzt werden, Regenwasser konnte nicht mehr überall in den Boden eindringen.

Was kostet die Sanierung der Fußgängerzone?

Die Gesamtkosten für die Sanierung von Fußgängerzone (Neustädterstraße) und Ritterstraße liegen bei rund 2,3 Millionen Euro: 1,84 Millionen für die Neustädterstraße, 460 000 für die Ritterstraße. Die 2,3 Millionen waren bereits im städtischen Haushalt 2014 enthalten, sind also vom Parlament genehmigt.

Wie viel müssen die Anlieger bezahlen?

„Wie bei jeder anderen Straße werden die Anlieger an den Kosten der Sanierung beteiligt“, sagt Bürgermeister Heß. Für den Abschnitt zwischen Thonet-Brunnen und der Fußgängerüberführung zum Parkhaus (Neustädterstraße) zahlen die Anlieger 75 Prozent, die Stadt 25. Die Anlieger müssen zusammen also 1,38 Millionen Euro aufbringen, was im Einzelfall je nach Grundstücksgröße einen sechsstelligen Betrag bedeuten kann.

Die Fußgängerzone gilt nach dem Kommunalen Abgabegesetz als reine Anliegerstraße, die also nur als Zugang oder Zufahrt zu den an ihr liegenden Häusern und Grundstücken dient. Die Ritterstraße als Durchgangsstraße wird hingegen mit 50:50 Prozent abgerechnet. Hier müssen die Anlieger gemeinsam 230.000 Euro zahlen.

Wie es unter anderem mit Fördergeld aussieht und was eigentlich genau gemacht werden wird bei der Sanierung, lesen Sie in der gedruckten Donnerstagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (jpa) 

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