Erster Tag mit neuer Corona-Vorschrift

Frankenberger halten sich beim Einkaufen an Maskenpflicht

7109(Das sind Schwestern) Maskenpflicht Foto: mjx mjx123 BU auf AnfrageSchlagworte:Bild
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Im Frankenberger Rewe-Markt gingen die Schwestern Theresa Reese (links) und Stephanie Lehmler gemeinsam einkaufen. „Die Maskenpflicht ist sinnvoll“, lautet ihre Meinung.

Die seit Montag geltende Maskenpflicht beim Einkaufen wird von den Kunden eingehalten. Das ist jedenfalls das Ergebnis unserer Nachfragen in Frankenberger Geschäften. 

Vor dem dm-Markt in der Ruhrstraße wachte sogar ein Security-Mitarbeiter über die Einhaltung der aktuellen Corona-Vorgaben. „Es gab keine Diskussionen und auch keine Probleme, den Vorschriften wird Folge geleistet, die Menschen haben sich an die neuen Regelungen gehalten“, sagte Sabine Eitzenhöfer vom dm-Markt. 

Die Kunden seien ausschließlich mit Mund- und Nasenbedeckungen in den Laden gekommen – mit gekauften Masken, mit selbstgenähten Masken oder auch mit Schals vor Mund und Nase. Und wer keine eigene Maske dabei hatte, konnte vor dem dm-Markt für einen Euro noch eine kaufen. „Die Läden hier tun etwas für ihre Kunden“, freute sich Ulrike Ax aus Hallenberg. 

Beim dm-Markt in der Frankenberger Ruhrstraße wird die Maskenpflicht durch einen Security-Mitarbeiter kontrolliert, dm-Mitarbeiterin Sabine Eitzenhöfer achtet derweil auf die Hygiene.

Wegen der Corona-Pandemie hat der dm-Markt seine Kundenfrequenz runtergefahren: Mit Einkaufswagen dürfen sich jeweils nur 20 Kunden gleichzeitig im Markt aufhalten. Und nach dem Einkauf wurde jeder Wagen vom Personal wieder gründlich desinfiziert. Auch der Kassenbereich wurde immer wieder gründlich gereinigt. 

„Vom Start weg kamen die Kunden mit Maske ins Geschäft. Das mit dem Mundschutz klappt gut“, berichtete auch Katja Hunold vom Rewe-Supermarkt nebenan. Zum kurzen morgendlichen Kaffeeholen hätten sich auch die Handwerker von den umliegenden Arbeitsplätzen an die neue Regel gehalten. 

„Ich finde die neue Regelung in Ordnung. Dadurch wird auch dem engagierten Personal in den Geschäften Respekt gezollt“, sagte die Frankenberger Tanzlehrerin Julia Müller. Für eine bessere Stimmung unter den Menschen während der Pandemie brachte sie eine ganz eigene Idee ins Spiel: Tanzen auf dem Parkplatz. „Der Mindestabstand muss selbstverständlich eingehalten werden.“ 

Im Rewe-Markt in Frankenberg bedeckte Julia Müller (links) Mund und Nase mit einem Tuch, hier an der Kasse mit Rewe-Mitarbeiterin Marion Longo.

„Nicht ganz glücklich“ über die Maskenpflicht ist Ralf Hesse. „Die Brille beschlägt und man schwitzt unter der Maske. Das ist alles etwas übertrieben“, zweifelt der Hauberner am Sinn der Aktion. Seine klare Meinung: „Wenn, dann hätte man die Maskenpflicht schon vor vier Wochen einführen müssen.“ 

„Unter der Maske bekommt man schlecht Luft“, klagten auch die Schwestern Theresa Reese und Stephanie Lehmler. „Aber da müssen wir durch. Die Masken sind in dieser Zeit schon sehr wichtig, um ein weiteres Ausbreiten des Virus zu verhindern“, erklärten sie den Sinn der Mund- und Nasenbedeckung. Ihre Hoffnung: „Dass der Schrecken bald ein Ende hat.“

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