Zu kaufen in der HNA-Geschäftsstelle

Frankenberger Heimatkalender wieder erhältlich

HNA-Mitarbeiterin Marianne Ullrich mit einigen Exemplaren des neuen Frankenberger Heimatkalenders.

Der Frankenberger Heimatkalender geht in seinen 35. Jahrgang: Der Verlag Dierichs der HNA aus Kassel hat erstmals die Weiterführung des traditionsreichen Werkes übernommen.

Die RD Mediapool Redaktionsdienste GmbH sorgte für die Produktion, und redaktionell betreut wurden die historischen Beiträge von Frankenbergs Stadtarchivar Dr. Horst Hecker. Auch ein Kalendarium und das Behördenverzeichnis dürfen nicht fehlen.

Ein 40-seitiger Rückblick „Von Jahr zu Jahr“ schildert die wichtigsten Ereignisse aus dem Frankenberger Land in Wort und Bild bis zum Juni 2016. Er wird damit selbst zu einem Stück erlebter Zeitgeschichte, das sich mit dem Kalender archivieren lässt. Besonderer Höhepunkt September 2015: die Wiedereröffnung der Bahnstrecke Frankenberg-Korbach.

Luther mit Schwanmotiv: Zum Reformationsjubiläum widmet sich ein Beitrag im neuen Frankenberger Heimatkalender Bildern wie diesem in der Kirche von Holzhausen. Ein weiteres Thema ist das Hospital in Haina vor dem Ersten Weltkrieg.

Mit kirchlicher Kunst in Gotteshäusern und Museen beschäftigten sich im Reformations-Jubiläumsjahr 2017 gleich mehrere Beiträge: Karl-Hermann Völker weist auf Bilder mit dem Symbol des Schwans an Martin Luthers Seite hin, zu finden in Kirchen unserer Region. Prof. Helmut Burger beschreibt „Meister Philipp Soldan und das Wort Gottes“ und schildert, wie Bilder in Holz geschnitten, in Sand geformt und für die „Eisernen Bibeln“ als Ofenplatten gegossen wurden. Zwei Frankenberger Passionsbilder in der Liebfrauenkirche und im Kreis-Heimatmuseum deutet Heiner Wittekindt aus.

Paul Pickel: Eine Geschichte berichtet vom Frankenberger KPD-Mann, der 1933 keinen Gewerbeschein bekam.

Zeitgeschichte wird lebendig in den Beiträgen von Fritz Neuschäfer über den Frankenberger Alt-Kommunisten Paul Pickel in Frankenberg und von Dr. Arnd Friedrich über zwei Briefe eines Assistenzarztes aus Haina im Jahr 1914. Der Entstehung der „Kolonie“ Osterfeld geht Walter Sellmann nach. Dass es sich bei dem an Bäumen zu beobachtenden „Haar-Eis“ um einen Pilz handelte, wie Alfred Wegener schon nachwies, berichtet Werner Ebert. Der Biologe und Naturfotograf Gerhard Kalden weist mit anspruchsvollen Fotos darauf hin, dass es „immer weniger Schwalben im Kreis“ gibt.

Der umfangreichste Beitrag des neuen Heimatkalenders ist ein Aufsatz von Dr. Karl Schilling zur Wiederaufbauleistung der Vertriebenen in Waldeck-Frankenberg unter dem Titel „Wie Phoenix aus der Asche“. Der Historiker analysiert dabei nicht nur kenntnisreich die Not der Anfangsjahre, sondern auch die wirtschaftlichen Impulse, die von den zugewanderten Flüchtlingen ausgingen.

Neben der Vielfalt seiner informativen Beiträge reizen am neuen Heimatkalender auch die vielen Bilder zum Blättern und Lesen. Das Titelfoto „Landratsgarten in Frankenberg“ von Harald Hörl schmückt den Jahresbegleiter ganz besonders.

Erhältlich in HNA-Geschäftsstelle:

Der neue Frankenberger Heimatkalender, verbunden mit dem Verzeichnis der Behörden und Organisationen sowie der Städte und Gemeinden des Kreises Waldeck-Frankenberg, ist erhältlich in der HNA-Geschäftsstelle Frankenberg, Bahnhofstr. 21, zum Preis von 7,90 Euro.

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