Hoverboard war zu teuer

Aktion der Frankenberger Kaufleute: 87 Kinder bekamen Wünsche erfüllt

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Bei der Aktion „Weihnachtswunschbaum“ der Frankenberger Kaufleute wurden am Samstag auch Geschwister beschenkt: hier der zweijährige Noah (rechts) und die vierjährige Eva Sebastian aus Bottendorf. Darüber freuten sich auch die Eltern Nicole und Jan Sebastian.

Frankenberg. Für 87 Kinder im Alter zwischen zwölf Monaten und 16 Jahren gingen schon eine Woche vor Heiligabend Herzenswünsche für das Weihnachtsfest in Erfüllung.

Dafür sorgte wieder der Kaufmännische Verein der Stadt. 2010 hatten die Frankenberger Kaufleute die Aktion „Weihnachtswunschbaum“ ins Leben gerufen, in der Scheune des Landguts Walkemühle vor den Toren der Stadt überreichte Kaufleute-Chef André Kreisz nun schon zum siebten Mal vorweihnachtliche Geschenke an die Kinder und Jugendlichen.

„Die Aktion macht jedes Jahr mehr Spaß, es ist die schönste Veranstaltung des Kaufmännischen Vereins“, sagte Kreisz: „Es ist immer wieder schön, die leuchtenden Kinderaugen zu sehen.“ Der Dank des Vorsitzenden galt dabei auch den Sponsoren der Aktion. „Durch ihre Unterstützung konnten wir wieder so viele Kinder beschenken.“

Insgesamt 886 Wünsche waren in der ersten Adventswoche in den Kasten am Weihnachtswunschbaum in der Frankenberger Fußgängerzone abgegeben worden, fast 90 davon gingen in Erfüllung. 26 Kinder, die sich ein Hoverboard gewünscht hatten, gingen allerdings leer aus: „Das ist einfach zu teuer“, sagte Johann Wagner, der die Geschenke verteilte. Hoverboards, auch E-Board genannt, gibt es erst seit wenigen Monaten auf dem Markt - diese Geräte waren durch den Science-Fiction-Film „Zurück in die Zukunft“ bekannt geworden. (mjx)

Welche Wünsche erfüllt wurden, lesen Sie in der gedruckten Montagsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine.

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