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Frankenberger Kinderschutzbund sucht engagierte Eltern

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Von: Thomas Hoffmeister

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Kinderschutzbund Frankenberg: Unser Bild zeigt die stellvertretende Vorsitzende Viola Bertholdt (links) und Kassiererin Beate Hoffmann.
Kinderschutzbund Frankenberg: Unser Bild zeigt die stellvertretende Vorsitzende Viola Bertholdt (links) und Kassiererin Beate Hoffmann. © Thomas Hoffmeister

Weitere Mitarbeiter sucht der Frankenberger Kinderschutzbund. Engagierte Eltern, aber auch ältere Menschen, können sich melden.

Frankenberg – Seit mehr als 30 Jahren versteht sich der Frankenberger Ortsverband des Kinderschutzbundes als Interessensvertretung von Kinderrechten im Frankenberger Land. „Wir sind in der Lobbyarbeit auf lokaler Ebene tätig“, erklärt die stellvertretende Vorsitzende Viola Bertholdt und nennt als Beispiele die Bereiche „Frühe Hilfe“ und den Arbeitskreis Jugendhilfe.

„Wir haben in den letzten 30 Jahren viel gemacht“, ergänzt Kassiererin Beate Hoffmann. Sie erinnert an Kurse nach dem Prager-Eltern-Kind-Programm (PEKiP), Elternkurse wie „Starke Eltern - starke Kinder“ oder die „Wünscheltruhe“ (Second-Hand-Ware vor Weihnachten und Ostern).

Zugpferd des Frankenberger Kinderschutzbundes war jahrzehntelang Martina Wiechens, die von 1990 bis 2021 Vorsitzende war, sich enorm für Kinderrechte engagierte, dann aber schwer erkrankte. „Wir suchen dringend weitere Mitglieder, um auf Dauer als Verein bestehen zu können“, sagt Viola Bertholdt.

Von Kinderarzt Dr. Stahl gegründet

Der Frankenberger Kinderschutzbund wurde im Jahr 1989 vom damaligen Kinderarzt Dr. Stahl gegründet. Heute zählt der Ortsverband 38 Mitglieder. Hinzu kommen zehn weitere Personen durch den Kinder-Service-Club Kiwanis. Seit 2005 hat der Frankenberger Kinderschutzbund einen Raum im Martha-Viessmann-Haus an der Friedrich-Trost-Straße.

„Unser Vereinsvorstand kommt in die Jahre. Es ist an der Zeit, perspektivisch Nachfolger zu finden“, sagt Viola Bertholdt. „Wir brauchen Mitstreiter, die uns unterstützen“, ergänzt Beate Hoffmann.

Offen für neue Ideen

Bei vielen Festen und Veranstaltungen hat der Kinderschutzbund in der Vergangenheit mitgewirkt – beispielsweise beim Weltkindertag, Zwillingsbasaren oder Fachtagen zu Themen wie „Wenn die Kinderseele zerbricht“, „Kinder psychisch kranker Eltern“ oder „Konfliktverhalten in Schulen“. „Wir sind auch offen für neue Ideen“, betonen Viola Bertholdt und Beate Hoffmann. Angesprochen sind ausdrücklich nicht nur junge Mütter und Väter, sondern auch ältere Menschen. off

Service: Wer Interesse an einer Mitarbeit im Kinderschutzbund hat, kann sich per E-Mail unter kinderschutzbund-fkb@t-online.de oder telefonisch unter der Nummer 06451-210065 (Anrufbeantworter) melden.

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