Mit einer Simulationspuppe

Frankenberger Kreisklinik schulte 14 Mitarbeiter des Traumazentrums

Mit Hilfe einer Puppe des Simulationszentrums Marburg-Cappel trainierten Ärzte und Pfleger im Kreiskrankenhaus den Ernstfall, um im Notfall noch besser vorbereitet zu sein. Foto: nh

Frankenberg. Um die Versorgung schwer verletzter Patienten in der Frankenberger Kreisklinik noch weiter zu verbessern, haben Ärzte und Pfleger jetzt mit Hilfe einer computergestützten Simulationspuppe trainiert.

Unter realistischen Bedingungen konnten sie ihre Fähigkeiten unter Beweis stellen – und die Zusammenarbeit im Team weiter optimieren.

Die ersten Stunden nach einem schweren Unfall sind entscheidend für die Überlebenschancen eines Patienten. Lebensbedrohliche Verletzungen schnell zu erkennen und umgehend zu versorgen, kann dabei über Leben und Tod entscheiden. Die Atmung muss gesichert, der Kreislauf stabilisiert, die Blutungen gestillt werden. „Das alles passiert im Ernstfall gleichzeitig“, erklärt Assistenzärztin Morena Brandner. „Da kommt es auf reibungslose Kommunikation und eine Zusammenarbeit Hand in Hand an.“

Um den Notfall zu simulieren, trainierten 14 Mitarbeiter des zertifizierten Traumazentrums der Klinik aus den Bereichen Anästhesie, Chirurgie, Pflege und Radiologie daher mit einer Simulationspuppe des im Sommer 2015 neu eröffneten Simulationszentrums in Marburg-Cappel.

Dieser Dummy – ausgestattet mit der neuesten Technik– kann atmen und sprechen. Man kann den Puls tasten, ein EKG anlegen, ihn beatmen und sogar kleinere Operationen durchführen. Darüber hinaus reagiert er auch auf Medikamente - indem ein Mitarbeiter des Simulationszentrums am Computer entsprechend den Blutdruck oder die Herzfrequenz verändert.

In zwei Teams aufgeteilt, behandelten die Mediziner zwei schwere Fälle. Mehr über die Details erfahren Sie in der gedruckten Mittwochsausgabe der HNA Frankenberger Allgemeine. (nh)

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