Frankenberger Kunstmarkt: Wenn Musik sichtbar wird

Malt sichtbare Musik: Der malende Polizeibeamte Klaus-Michael Höbel. Dieses Werk geht auf das Video „Smalltown Boy“ von Bronski Beat zurück. Foto:  Hoffmeister

Frankenberg. Ölgemälde, Schmuck aus Edelsteinen, Dekoratives aus Holz, Kalender mit Motiven aus Südamerika: Der 29. Frankenberger Kunstmarkt in der Ederberglandhalle bot wieder ein breites Spektrum künstlerischen Schaffens.

In ihrer Eröffnungsansprache äußerten sich Christian Röder, stellvertretender Vorsitzender des Culturwerkstatt-Vereins, und Bürgermeister Rüdiger Heß erfreut über die große Beteiligung und Resonanz.

Rund 40 Aussteller, viele aus Waldeck-Frankenberg, zeigten jüngste Ergebnisse ihres Schaffens. Mitorganisatorin Reta Reinl aus Lichtenfels stellte das Projekt „Frankenberger Festtafel“ vor. Vereine, Institutionen und Privatleute können sich fünf Tische und 40 bunt bemalte Hocker ausleihen. Aus den Tischen kleben Fotos von Menschen aus Frankenberg. „Die Leute sollen über diese Fotos ins Gespräch kommen“, erklärte Reta Reinl. Wer Tische und Hocker ausleihen möchte, kann sich an Evelin Jacobs im Familienbüro wenden.

Designer „Ralli“ Müller führte gleich nebenan Siebdruck mit dem Logo des Frankenberger Rathauses vor. Eine Siebdruck-Werkstatt soll auch im Jugendhaus eingerichtet werden.

„Sichtbare Musik“ präsentierte der malende Polizist Klaus-Michael Höbel in knallbunten Farben - etwa das Bild „Cry“ nach dem Song „Smalltown Boy“ von Bronski Beat.

Mit dem Rucksack sind Esther Knipschild und Rico Costello aus Herzhausen jedes Jahr in Südamerika unterwegs. Aus dem Verkauf ihrer Fotos und Kalender finanzieren sie Buntstifte, Malblocks und Bücher für Kinder in Peru, Bolivien oder Nicaragua.

Nach einem Rundgang entspannten viele bei Kaffee und Kuchen im „Café Bühne“, wo das Frankenberger Gitarren-Trio Nobbi, Willi und Harry die Kunstfreunde mit seiner Musik erfreute. (off)

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