Wohltätigkeitsveranstaltung

Frankenberger Lions-Club hatte zum Grünkohlessen eingeladen 

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Eiswette (von links) Rudolf Löwenberger, Präsident Lothar Czeczatka, Zeremonienmeister Dr. Dietrich Tripp und Gastredner Klaus Brill.

Der Frankenberger Lions-Club hatte wieder zum Grünkohlessen eingeladen. Die Wohltätigkeitsveranstaltung fand nun schon zum 17. Mal statt.

Frankenberg –Historisches Ambiente, deftiges Essen, konzertante Jagdmusik und nette Gespräche in angenehmer Atmosphäre: Die festlich hergerichtete Schirn im alten Frankenberger Rathaus war am Samstagabend wieder ein Ort der Begegnung. 

Bei den 120 Gästen kam das Grünkohlessen wieder gut an. Schon ab Mittag hatte die Kochgruppe der DRK-Bereitschaft das winterliche Essen in riesigen Kesseln zubereitet: aus 45 Kilo Kartoffeln, 70 Kilo Grünkohl und 380 groben Mettwürstchen. Die Lions übernahmen wieder die Bewirtung ihrer Gäste.

Gaben das Essen aus: Mitglieder der Kochgruppe der DRK-Bereitschaft.

Lions-Präsident Lothar Czeczatka begrüßte die Gäste - darunter auch Bürgermeister Rüdiger Heß sowie Vertreter der befreundeten Service-Clubs. „Mit nachhaltigen Projekten dienen wir der Gemeinnützigkeit“, erklärte Czeczatka. Dabei nannte er nicht nur die Finanzierung von Ferienaufenthalten für Tschernobyl-Kinder Ende der 1990er-Jahre, sondern auch die Unterstützung von „Spaltkindern in Vietnam“. Im Frankenberger Land engagiere sich sein Club unter anderem für die musikalische Ausbildung an den Schulen, für die „Kinderakademie“ und auch für die „Teddyklinik“, erinnerte Czeczatka.

Mit Jagdmusik untermalten die Frankenberger Parforcehornbläser den unterhaltsamen Abend. Im Gegensatz zu den Bläserklängen herrschte bei der spannenden Festrede des früheren Auslandskorrespondenten Klaus Brill in der Rathausschirn atemlose Stille. „Genies in Nordhessen“ lautete sein Thema des Abends.

Dabei listete Brill einige „nordhessische Geister“ auf. „Ganz klar auf dem ersten Platz“ sah er die Brüder Grimm: „Ihre Märchen gehören zu den am weitesten verbreiteten Büchern der Menschheit.“ Auf den zweiten Platz setzte er den 1504 in Marburg geborenen Landgrafen „Philipp, der Großmütige“, auf Rang drei Konrad Zuse, den Erfinder des Computers: „Zuse lebte ab 1949 in Neukirchen bei Bad Hersfeld“, berichtete Brill: „Wir erklären ihn heute Abend zum drittgrößten Nordhessen ehrenhalber.“ Für den Vortrag gab es viel Beifall.

Die Eiswette gewann Melanie Sachs aus Gemünden mit ihrem Tipp: 22.29 Uhr. Den 100-Euro-Gewinn spendete sie für den Lions-Club.  mjx

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