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Frankenberger Schüler spenden 11.111 Euro für Ukraine

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Von: Jörg Paulus

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Spendenübergabe in Frankenberg: Schülervertreter und Lehrer von Edertalschule, Ortenbergschule und Burgwaldschule übergaben 11 111,11 Euro an Vertreter der „Aktion Hessen hilft“.
Spendenübergabe in Frankenberg: Schülervertreter und Lehrer von Edertalschule, Ortenbergschule und Burgwaldschule übergaben 11 111,11 Euro an Vertreter der „Aktion Hessen hilft“. © nh

Schüler der Edertalschule, der Ortenbergschule und der Burgwaldschule haben bei einer gemeinsamen Aktion in den vergangenen Wochen zusammen 11.111,11 Euro gesammelt, die sie dem gemeinnützigen Verein „Aktion Hessen hilft“ übergeben haben.

Frankenberg – Das Geld, das die drei Frankenberger Schulen zusammengetragen haben, ist für humanitäre Hilfen in der Ukraine bestimmt. Der Verein wurde 1991 als Schülerinitiative gegründet.

Man habe nicht tatenlos zusehen wollen, wie ein souveräner Staat angegriffen werde, dessen Entfernung gerade einmal zwei Flugstunden betrage, erläuterte der Schulsprecher der Edertalschule, Hendrik Brand, die Spendenaktion.

„In Form eines Briefes samt Elternspende haben alle drei Schulen Gelder für die Menschen in der Ukraine gesammelt. Insgesamt kamen 11.111,11 Euro zusammen“, berichtete die Schulsprecherin der Ortenbergschule, Zeynep Kizilarslan. „Die Briefe, die Kinder und Eltern erreichten, waren ein voller Erfolg. Zudem gilt mein Dank auch unserer Schülerzeitung, die ebenfalls einen Beitrag geleistet hat“, sagte Karim Belgacem, Schulsprecher der Burgwaldschule.

Der Vorsitzende der „Aktion Hessen hilft“, Tobias Greilich, besuchte die Initiatoren der Spendenaktion in Frankenberg und sprach „ein ganz großes Dankeschön“ an die drei Schülervertretungen aus und lobte die großartige, interschulische Zusammenarbeit. Er berichtete, dass bereits mehrere Hilfskonvois, beladen mit Hilfsgütern – Medikamenten, Schlafsäcken und Lebensmitteln – nach Lemberg und Kiew im Westen der Ukraine gefahren seien.

Die Aktion habe gezeigt, dass den Schülern der Frieden am Herzen liege. Manche Klassen haben durch den Verkauf von Gebäck die Einnahmen gesteigert – das Ende könne sich sehen lassen, sagte Hendrik Brand.

„Wir freuen uns, dass unsere Idee auf einen solchen Anklang traf und sind überwältigt von der Resonanz der Schülerschaft, die sich für das Wohl der Ukrainer wie auch den Frieden in Europa einsetzt. Diese Kollegialität und Empathie ist bemerkenswert. Danke an alle, die uns unterstützt haben!“, resümieren die drei Schulsprecher. 

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